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Der Betzenberg ist für Trainer Florian Kohfeldt eines der stimmungsvollsten Stadien in Deutschland – doch der SV Darmstadt 98 dürfe sich von dieser Atmosphäre nicht anstecken lassen. Womöglich könne die Stimmung sogar ein Vorteil für sein Team werden, sagte der Lilien-Coach am Freitag.

Die Lage des Stadions auf dem Berg, die durchgängigen Tribünen oder auch die Fahrt mit dem gläsernen Aufzug durch den VIP-Bereich in die Umkleidekabinen – all das seien Dinge, die das Fritz-Walter-Stadion sehr speziell und Spiele dort so besonders machten.

Grundsätzlich könne das Stadion sehr viel Druck verursachen, allerdings nicht nur auf den Gegner, sondern auch auf die Heimmannschaft. An guten Tagen sei das ein Riesenvorteil für den FCK, der die Kraft des Stadions dann voll ausnutze. Aber das Publikum fordere dort auch sehr schnell viel Energie auf Platz von seinem Team ein.

In dieser Saison habe der FCK auswärts und zu Hause bislang zwei Gesichter gezeigt. Am Betzenberg sei das Team „extrem offensiv“ und „sehr aggressiv“ aufgetreten. „Wir müssen diesem Stress, den sie versuchen zu verursachen, entgehen“, sagte er und fügte an: „Dann gibt es mit Sicherheit immer mal wieder Möglichkeiten, mit Gegenbewegungen für uns zu arbeiten.“

Dreier- oder Viererkette?

Personell kann Kohfeldt bis auf Matthias Bader (Oberschenkelprobleme) und Paul Will (Rekonvaleszent nach Kreuzbandriss) aus dem Vollen schöpfen. Spannend ist die Frage, ob er wieder mit Dreierkette auflaufen lässt, was in der letzten halben Stunde gegen Hertha BSC gut funktioniert hat.

Eine andere Option wäre die Rückkehr auf die Viererkette. Dort steht für die Rechtsverteidiger-Position Sergio Lopez nach überwundenen Rückenproblemen wieder zur Verfügung. Ob der Spanier, der bislang noch kein Pflichtspiel diese Saison bestritten hat, aber gleich von Anfang an das Vertrauen erhält, ist zumindest fraglich.

Weniger wahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen ist, wie gegen Hertha BSC erneut den etatmäßigen zentralen Mittelfeldspieler Merveille Papela als Rechtsverteidiger aufzustellen (-> Lilienblog-Bericht zu Papelas Premiere als Außenverteidiger).

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Bildquellen

  • fck-SVD-2024-25-blog-0004: Arthur Schönbein

3 Kommentare

  • Astrid L. sagt:

    Meines Wissens nach hat der FCK diese Saison bisher gerade mal ein einziges Heimspiel absolviert und das war gegen Schalke 04.
    Hätten sie da nicht nach VAR Intervention den Strafstoß zugesprochen bekommen wäre das Spiel 0:0 ausgegangen.
    Insgesamt war es ein Spiel auf sehr sehr überschaubarem (mäßigem) Niveau.
    Von „extrem offensiv“ und „sehr aggressiv“ kann in keinster Weise die Rede sein.
    Überhaupt hat der FCK diese Saison in 3 Punktspielen bisher noch kein einziges Tor aus dem Spiel heraus geschossen. Beide Treffer resultierten aus Strafstößen.

  • De Maddin sagt:

    Wer will schon Stress. Als extrem druckvoll habe ich den FCK vom vorletzten Auswärtsspiel, das wir hatten, nicht in Erinnerung. Also: geht’s raus und spuids Fußball.

    ABER: Ich habe mir gerade die Hertha gegen Elversberg angeschaut, und angesichts dessen, sollte es uns zu denken geben, dass wir gegen Berlin nur 0:0 spielen konnten. Hertha ist wirklich in allen, aber wirklich in allen Belangen: SCHWACH! Und dennoch kamen sie am Bölle zu dicken Chancen (die sie dann wieder wegen ihres Unvermögens nicht nutzen konnten). Elversberg spielt zum mit der Zunge schnalzen – und genau das kann man von unseren eben nicht sagen. Bessere Ballbehandlung ist das A und O und die Grundlage für alles Weitere. Und davon würde ich übermorgen gerne ein bisschen mehr sehen. Ok, wir haben jetzt 3 x zu Null gespielt – aber nur eines der Spiele war überzeugend … Sorry, aber den Anspruch sollten wir schon haben.

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