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Zurück in die Vergangenheit – Lakenmacher trifft auf Hannover

SV Darmstadt 98 - Eintracht Braunschweig

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Wenn der SV Darmstadt 98 am Samstag in Hannover antritt, ist es für einen Spieler eine ganz besondere Partie: Angreifer Fynn Lakenmacher. Im Alter von zehn Jahren begann er seine Karriere in der Jugend von Hannover 96 und durchlief dort fast alle Altersklassen. Auch Freunde und Familie leben noch in der Nähe. 

Die Familie spielt bei Lakenmacher eine bemerkenswerte Rolle. Denn bis vor wenigen Jahren wurde mit dem Namen Lakenmacher ein anderer Sport in Verbindung gebracht – der Angreifer des SVD stammt aus einer Handballer-Familie. Großvater Wolfgang stand mit der DDR-Auswahl zweimal im WM-Finale. Auch Vater und Schwester spielten in der Handball-Bundesliga. Nur Fynn wollte bereits als Kind Fußballprofi werden. Bei seiner Vorstellung in Darmstadt bezeichnete er sich mit einem Augenzwinkern als „schwarzes Schaf” der Familie.  

Wechsel von Position und Verein 

Nach acht Jahren in Hannover wechselte Lakenmacher 2018 nach Havelse. Dort gelang ihm im darauffolgenden Jahr der Sprung in den Profifußball. In Havelse wechselte Lakenmacher auch die Position – aus dem Defensivspieler wurde ein Mittelstürmer. Nach dem Abstieg des TSV Havelse 2022 blieb Lakenmacher in der 3. Liga und heuerte bei 1860 München an. Nach zwei Jahren in München gelangte der gebürtige Ostwestfale letzten Sommer schließlich in die 2. Bundesliga nach Darmstadt. 

In Südhessen wartet der 25-Jährige noch auf den Durchbruch. Ein Tor konnte Lakenmacher bisher im Trikot des SV Darmstadt erzielen. Im November 2024 traf er beim 5:1-Auswärtssieg in Fürth zum zwischenzeitlichen 2:0. Dazu stehen fünf Assists zu Buche. Kam Lakenmacher in der Hinrunde 2024/25 noch auf regelmäßige Spielzeit, so reichte es in der Rückrunde meist nur noch für Kurzeinsätze. Auch in der aktuellen Saison gibt es an dem Darmstädter Sturmduo aus Isac Lidberg und Fraser Hornby bislang kaum ein Vorbeikommen.  

Kohfeldt lobt Lakenmachers Teamgeist 

Zuletzt hatte Lakenmacher, wie auch Neuzugang Semih Güler, nicht im Kader gestanden. Florian Kohfeldt hob nach der Partie gegen Bielefeld das Verhalten der beiden Angreifer hervor. Dieses sei trotz der für sie unbefriedigenden Situation absolut vorbildlich. Beide wurden von dem Trainer als gute Beispiele für den Teamgeist bezeichnet (siehe dazu den Lilienblog-Artikel ->).     

Am Samstag geht es für die Lilien ab 13 Uhr bei Lakenmachers Jugendverein darum, den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga zu halten. Und auch dort wird es wieder auf den Teamspirit der gesamten Mannschaft ankommen. 

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Bildquellen

  • SVD-waldhof-ebs-2025-26-blog-0067: Arthur Schönbein
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