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Der neue Präsident des SV Darmstadt 98, Markus Pfitzner, hatte bei seiner Antrittsrede verkündet, Pläne für einen Stadionausbau prüfen zu wollen (siehe dazu den Lilienblog-Artikel ->). Im Fokus steht vor allem die Südtribüne, anders als die Haupt- und Gegentribüne eine Stahlrohrkonstruktion. Auch wenn sich der Verein bedeckt hält – ein groß angelegter Ausbau steht nicht im Raum, es geht wohl um höchstens zweitausend Plätze. Sollte die Stadionkapazität von aktuell 17.810 Plätze erhöht werden? 

Wie steht ihr zu einem Stadionausbau?

  • Bin dafür, die momentane Kapazität ist zu niedrig  (81%, 419 Votes)
  • Erst mal abwarten, vielleicht in der Zukunft  (12%, 62 Votes)
  • Bin dagegen, die momentane Kapazität genügt  (7%, 34 Votes)
  • Weiß nicht  (1%, 3 Votes)

Total Voters: 518

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Die Umfrage läuft bis Mittwoch, 19. November, um Mitternacht. 

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Bildquellen

  • SVD-s04-pokal2025-26-blog-0001a: Arthur Schönbein

15 Kommentare

  • Thomas sagt:

    Es wäre auch ein Ausbau bei gleicher oder Kapazität möglich:
    a. Wegen der Akustik und
    b. Wegen der Enge auf den Stehern auf der Gegengeraden…

  • Matze sagt:

    Auf lange Sicht unerlässlich ist eine Kapazität von 25-30‘000, damit wir wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleiben.

  • Guido R sagt:

    Nach den ganzen Debatten bei der Standortfrage habe ich sehr große Zweifel, dass eine Kapazitätserhöhung genehmigungsfähig ist (Stichwort Anwohner, Einwände und Klagen)…

  • Raininho sagt:

    Die Stahlrohrtribünen sind sicher keine Dauerlösung. Größer als 20.000 halte ich nicht für realistisch. Die Zuschauer müssen ja auch hin und wieder wegkommen. Ich sehe lieber ein kleines Stadion voll, als eine Arena, wo du die Zuschauer suchen musst. Wobei auch kleine Stadien kein Garant für ausverkaufte Plätze sind, siehe Heidenheim in der Conference League oder letzte Woche Fürth beim U21-Quali-Spiel. Ich würde mich freuen auch mal ein echtes Länderspiel in Darmstadt zu sehen, U21 oder Frauen. Erinnert euch, was hier beim Test gegen die Spanier los war.

    • De Maddin sagt:

      Die Zuschauer kommen doch hin und wieder ausgezeichnet weg. So ca. alle zwei Wochen nämlich. Und Voraussetzung dafür, dass sie hin und wieder wegkommen, ist, dass sie auch hin und wieder hinkommen. Nämlich auch alle zwei Wochen. Zwischen dem Hin- und dem Wegkommen liegen ebenfalls hin und wieder etwa zwei bis vier Stunden, abhängig davon, ob sie früher hin- oder später wegkommen. Würde das Stadion über die Maßen ausgebaut müssten Sie genauso oft hin und wieder wegkommen (nämlich immer noch ca. alle zwei Wochen), allerdings könnte sowohl das Hin- als auch das Wegkommen dann wegen höheren Verkehrsaufkommen schwerer fallen. Aber alle zwei Wochen, also hin und wieder, ist das meines Erachtens zu verkraften …

      • De Maddin sagt:

        Ach übrigens: Ist doch schön, wie gut der bisherige Stadionausbau bei uns Zuschauern wegkommt. War ja nicht von vornherein abzusehen. Also ich persönlich bin diesbezüglich einfach nur hin und weg.

  • MAX1898 sagt:

    Bin da bei der Aussage von Raininho hinsichtlich der Stahlrohrtribünen. Eine Dauerlösung ist das mit Sicherheit nicht und muss zwangsläufig irgendwann einmal verändert/angepasst werden. Dann aber mit einer zukunftsfähigen Lösung.

    Allerdings sehe ich momentan den wirklichen Bedarf nicht. Ja, es ist in gewissen Spielen voll aber auch nicht immer. Hier sollte man sich vielleicht erstmal Gedanken um eine bessere Verteilung der Fans in den Stehblöcken machen. Wenn ich mich recht erinnere, werden doch sogar weniger Tickets verkauft als tatsächlich Personen ins Stadion passen würden. Vielleicht sollte man da erstmal ansetzen. Mit einem verstärkten Ordneransatz oder einer Veränderung der Blockstruktur.

    Generell bin ich ein Befürworter sich immer weiter zu entwickeln. Das gilt nicht nur für den Gesamtverein sondern auch für das Stadion. Wenn der Bedarf tatsächlich notwendig wäre das Stadion zu erweitern, muss das ordentlich geprüft und abgewogen werden. Es gibt nämlich nichts schlimmeres als ein leeres Stadion weil zu groß für den tatsächlichen Fanbedarf (siehe Hertha, siehe Wolfsburg, siehe DüDorf).

    Zudem würde ich an dem jetzigen Punkt auch erstmal schauen wohin die Reise mit den Lilien geht. Im letzten Jahr standen wir mal kurz vor dem Abgrund. Wären wir da abgestiegen, dann würde keiner das Wort Stadionerweiterung in den Mund nehmen.
    Das Stadion ist nach den Jahren der Sanierung nun auch endlich mal an dem Punkt an dem alles läuft. Sowohl bei der Struktur aber auch in der Fangruppenverteilung. Jeder hat jetzt seinen Platz gefunden. Umbau heißt dann auch wieder Baustelle und diverse Einschränkungen. Ein Umbau der Süd heißt, die aktive Szene muss woanders hin ausweichen = Hallo Gegengerade.

    • J.W. sagt:

      also wir haben diese Saison einen Zuschauerschnitt von 17.710 Zuschauern ist doch fast immer ausverkauft oder?
      Das is im Stadion ab un zu leerer Aussieht hängt vielleicht daran das nicht alle Dauerkartenbesitzer zu jedem Spiel kommen und die Karten ja auch nicht neu in den Verkauf kommen .

  • Arnd Tremel sagt:

    @ J .W

    Deine Angabe mit 17 710 Zuschauern im Schnitt stimmt zwar, aber wenn Du die Zahlen tiefer analysierst, wirst Du feststellen,
    dass der Heimbereich eigentlich immer ausverkauft ist.
    Die Differenz zu den 17 810 vorhandenen Zuschauerplätzen ist ja dadurch entstanden,
    dass bei dem einen oder anderen Heimspiel der laufenden Saison, das Kartenkontigent von den Gästen nicht vollständig abgerufen oder ausgeschöpft wurde.
    Da die Karten aus dem Gästebereich bis zum Donnerstag vor dem Spiel erst zurück gesendet sind, ist natürlich auch kurzfristig schwierig, diese unter den eigenen Zuschauern oder Fans abzusetzen.

    • J.W. sagt:

      Das stimmt auch aber wenn ein Dauerkartenbesitzer nicht zum Spiel geht ist er ja rein Kartentechnisch doch da obwohl sein Platz “ leer“ bleibt.Deshalb entstehen lücken auf der Tribüne obwohl sie Ausverkauft ist.

  • De Maddin sagt:

    Hatten wir das nicht neulich schonmal so ein bisschen durchgerechnet: Eine kleine Kapazitätserweiterung auf wenns hoch kommt 20.000 Plätze kann den Kohl eigentlich in Sachen wirtschaftlicher Stärkung nicht so recht fett machen. Eine Kapazitätserweiterung aber, die wirtschaftlich (in guten Zeiten, und nur dann) wirklich spürbar höhere Einnahmen generiert, würde bei sportlichem Misserfolg zu einer Belastung. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es bei dieser Diskussion sowohl um das Ego des Vereins als auch um das derjenigen Fans geht, die größeres Stadion mit mehr Respektabilität gleichsetzen. Aber der Schuss kann schnell nach hinten los gehen, solange wir sportlich nicht verlässlich und langfristig zu den Top 5 der Zweiten Liga gehören. Nix dagegen, wenn es so wäre oder so wird. Aber im Moment scheint mir hier das Ende noch offen. Und so sollten wir es auch in Sachen Stadionausbau halten.

    • Heiner81 sagt:

      Du hast da nicht unrecht. Mit Wirtschaftlichkeit braucht man bei den aktuellen Baupreisen eigentlich auch gar nicht anfangen. Und Stadienkapas von 25t aufwärts… das wäre dann realistisch, wenn wir dauerhaft in der Bundesliga spielen würden. Wir bekommen derzeit nicht einmal die Kessler-Kurve voll.
      Aber (!):
      Ein Stadionausbau bspw. der Süd könnte helfen, die Stimmung im Heimbereich deutlich zu verbessern und Maßnahmen auf der Nord bzw. im Bereich hinter der Tribüne sollten unternommen werden, um die Gästefans endlich aus der GG raus zu bekommen. Das hat nichts mit reiner Wirtschaftlichkeit zu tun, aber mit dem Stadionerlebnis. Auch wichtig.

  • Stephan Köhnlein sagt:

    Für alle, die von einem Zweitliga-Stadion mit 25.000 Zuschauern für den SV Darmstadt 98 träumen: Es gibt noch Restkarten für den Heimbereich gegen Greuther Fürth …
    Und bei den meisten Heimspielen diese Saison war es nicht so schwer, noch Heimkarten auf dem freien Markt zu bekommen. Und das, obwohl die Lilien immer recht weit vorne in der Tabelle standen.
    Grundsätzlich wird die Zuschauerkapazität als wirtschaftlicher Faktor oft überbewertet: Rüdiger Fritsch hat bereits vor ein paar Jahren im Lilienblog-Interview vorgerechnet, dass ein guter (Premium)Sponsor mehr bringe als 5000 Stehplätze: https://www.lilienblog.de/2023/01/04/ruediger-fritsch-ein-sponsor-bringt-mehr-als-5000-stehplaetze/

  • Torben sagt:

    Die Fanszene hat sich mittlerweile gut auf der Südtribüne eingefunden, aber das aktuelle Dauerprovisorium muss langfristig einer richtigen Lösung weichen.
    Die Südtribüne ist in erster Linie zu niedrig und nicht steil genug, das schadet Akustik, optischer Strahlkraft und dem Gesamtbild des Stadions.
    Im Idealfall sollte es eine durchgängige Stehtribüne/-kurve sein. Wenn es wegen der Auflagen nicht anders geht, wäre wenigstens eine symmetrische Blockteilung sinnvoll. Außerdem sollte man ein Konzept erarbeiten, dass möglichst wenige Ordner – am besten gar keine – im Block benötigt. Aber auch von bei einer Lösung mit Mundlöchern hoffe ich, dass der Einsatz von Tifo mitgedacht wird.
    Einem Konzept mit Stehplätzen und einem Sitzbereich kann ich auch etwas abgewinnen, am besten dann gespiegelt auf der Nordtribüne für ein einheitlichen Gesamtbild.
    20k bis 22k Zuschauer finden ich eine gute Marke. An unattraktiven Partien unter der Woche würde es dann wahrscheinlich nich etwas Luft geben, aber im Dauerbetrieb dürfte es voll werden.

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