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Dreimal Latte, dass es für den SV Darmstadt 98 beim 1:0 gegen Preußen Münster nicht zu mehr Treffern reichte, lag auch am Aluminium – und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison.
Doppelter Alu-Hattrick
In der 14. Minute köpfte zuerst Patric Pfeiffer eine Richter-Ecke gegen die Latte, den Nachschuss knallte Isac Lidberg ebenfalls ans Gebälk. In der zweiten Hälfte traf Marco Richter mit einem Chip-Ball dann selbst die Latte und bereitete somit ungeplant das 1:0 vor, bei dem Killian Corredor den zurückprallenden Ball einköpfte.
Zuvor war den Lilien bereits in Hannover ein Hattrick aus Aluminium-Treffern gelungen. Hiroki Akiyama und Fraser Hornby trafen beim 3:2-Auswärtssieg die Latte, Merveille Papela in der Schlussphase den Pfosten. Weiterhin trafen in der bisherigen Saison Matej Maglica gegen Bielefeld, Papela gegen Kaiserslautern und Aleksandar Vukotic gegen Hertha BSC die Latte.
Insgesamt neunmal verhinderte das Aluminium einen Treffer der Lilien und damit schon zweimal häufiger als in der gesamten vergangenen Spielzeit. Häufiger war dies nur bei Hannover 96 mit elf Latten- oder Pfostentreffern der Fall – zwei davon kamen für die Niedersachsen im Spiel gegen Darmstadt zustande, und sorgen dafür, dass die Partie ein regelrechtes Alu-Festival wurde.
Versuche, die vom gegnerischen Torwart ans Aluminium gelenkt wurden, sind bei den neun Treffern nicht mit eingerechnet. Lidbergs Schuss gegen Elversberg etwa, der von SVE-Keeper Nicolas Kristof per Fußabwehr an die Latte gelenkt wurde, findet in der offiziellen Datenerfassung der 2. Bundesliga keine Beachtung.
Weitet man die Statistik auf solche Treffer aus, stehen die Lilien sogar bei 15 Alu-Treffern und sind damit Spitzenreiter. Und nicht nur das – mit 15 Treffern in 16 Spielen verhindern Latte oder Pfosten im Schnitt fast einmal pro Spiel ein Tor für den SV Darmstadt 98.
Pech oder Unvermögen?
Bleibt die Frage – haben die Lilien in dieser Saison schlicht Pech oder steckt mehr hinter der hohen Anzahl an Alu-Treffern? Klar ist: Mit der Anzahl der abgegebenen Schüsse erhöht sich im Normalfall auch die Anzahl der Aluminium-Treffer. Aktuell hat die Mannschaft vom Böllenfalltor 222 Torschüsse abgegeben und steht damit ligaweit nur auf Platz sechs. Damit lassen sich die vielen Latten- und Pfostentreffer also nur bedingt erklären.
Liegt es an den Spielern, die nicht genug Zielwasser getrunken haben? Ein möglicher Erklärungsansatz besteht darin, dass die Lilien mit ihren baumlangen Innenverteidigern bei Standards besonders häufig zu Abschlüssen per Kopf kommen. Kopfbälle sind schwerer zu kontrollieren und geraten leicht zu hoch. Bei fünf der neun direkten Aluminium-Treffer handelt es sich um Kopfbälle.
Zusätzlich spielen Glück und Pech eine nicht zu unterschätzende Rolle im Fußball – gerade, wenn wenige Zentimeter über den Torerfolg entscheiden. Und solange man wie gegen Münster trotzdem mehr Tore als der Gegner schießt, sind die Alu-Treffer aus Lilien-Sicht wohl zu verschmerzen.
Von Lilienblog-Mitarbeiter Lauro Meisterjahn.


Vielleicht sollten die Spieler bewußt auf die Latte zielen , um dann den Ball im Netz zu versenken . Falls es am Zielwasser liegen sollte ; )
So ein Schmarrn..
Genau das sollte es sein Mr. Wolle .
Aber wenn sie aufs Tor zielen und dann die Latte treffen, würden sie ja, wenn sie auf die Latte zielten, über die Latte treffen. Nee, dann doch lieber aufs Tor zielen, dann schepperts immerhin schön …
: ) : ) : )