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Hoffen auf Hornby: Beim Spiel des SV Darmstadt 98 gegen Elversberg hatte sich Fraser Hornby einen leichten Muskelfaserriss zugezogen. Die Partien gegen Karlsruhe und Münster verpasste der 26 Jahre alte Offensivspieler. Seit dieser Woche trainiert er wieder. Im letzten Pflichtspiel des Jahres am Freitag gegen Paderborn könnte er sogar in die Startelf zurückkehren – obwohl Trainer Florian Kohfeldt nach mehrwöchigen Verletzungspausen Spieler eher langsam heranführt. Doch bei Hornby ist der Fall anders.
„Mit Fraser hätten wir gegen Münster schon ein großes Risiko gehen können“, sagte Kohfeldt am Donnerstag kurz vor der Abfahrt. „Wir haben uns aber dafür entschieden, dass er nochmal eine ganz normale Trainingswoche hat.“ Es sei kein monatelanger Ausfall gewesen, letztlich habe er bis zum Wiedereinstieg ins Training nur zwei Wochen gefehlt. „Von daher ist er mit Sicherheit auch jemand, der in meinen Startelf-Überlegungen eine Rolle spielt.“
Auch Nürnberger vor der Rückkehr – Chance für Bader?
Komplett in die Karten schauen lassen wollte sich der Lilien-Coach aber nicht mit Blick auf Hornby. Andersherum müsse er sich nämlich auch noch überlegen, wann der Impuls mit seinem Offensivregisseur im Spiel sinnvoll sei. „Weil 90 Minuten auf einem, nach meinem Gefühl, ziemlich tiefen und schweren Platz in Paderborn – da weiß ich nicht, ob das geht“, sagte Kohfeldt. „Aber ja, er ist in sehr gutem Zustand.“
Mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Startelf stehen wird Fabian Nürnberger. Der Linksverteidiger hatte gegen Münster pausiert, weil der kürzlich operierte Meniskus eine Reaktion gezeigt hatte. Dabei handelte es sich jedoch primär um eine Vorsichtsmaßnahme. Möglich zudem, dass Matthias Bader auf der Rechtsverteidiger-Position zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Liga kommt, nachdem er bereits im Pokal gegen Freiburg von Anfang an gespielt hatte (siehe Lilienblog-Bericht ->) und zuletzt auch nach Einwechslungen gute Szenen hatte.
Ein verlorenes Finale als gutes Omen?
Vor einem Jahr hatten die Lilien nach einer zuvor starken Serie unter Kohfeldt das letzte Spiel das Jahres 1:2 bei Schlusslicht Jahn Regensburg verloren. Es war der Auftakt zu einer schwierigen Phase, die sich bis weit in die Rückrunde zog und in der die Lilien zeitweise sogar bedrohlich nahe an die Abstiegsplätze rückten. Dass es dieses Jahr wieder so kommen könnte, ist für Kohfeldt kein Thema.
Zwei Gründe nennt er für seinen Optimismus: Zum einen seien die Mannschaft und der Stab voll fokussiert. Zum anderen gebe ihm eine Anekdote aus dem Hintergrund Zuversicht, erzählt er mit einem Augenzwinkern: „Jedes Jahr wird unter der Organisation unseres Reha-Trainers Florian Bauer die inoffizielle Dart-WM in der Geschäftsstelle ausgespielt. Letztes Jahr hatte ich einen Lauf und bin ich Weltmeister geworden. Gestern habe ich unter dramatischen Umständen das Finale verloren und bin jetzt Vizeweltmeister. Das heißt, es wartet hoffentlich noch ein Sieg auf mich.“
So könnten sie spielen
Schuhen – Bader, Pfeiffer, Maglica, Nürnberger – Klefisch, Akiyama – Richter, Corredor – Hornby (Marseiler), Lidberg
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Bildquellen
- sve-SVD-2025-26-blog-0027: Arthur Schönbein
