Die Trennung von langjährigen Mitarbeitern des SV Darmstadt 98 hat zuletzt für Kritik gesorgt. Sportdirektor Paul Fernie hat dafür Verständnis, stellt aber im Lilienblog-Interview klar: „Die Performance ist entscheidend, auch wenn das Herz etwas anderes sagt.“
Die Fälle von Michael Stegmayer, Torwarttrainer Dimo Wache und Videoanalyst Kai Peter Schmitz seien sehr unterschiedlich gelagert, sagt Fernie. Grundsätzlich gehörten solche schwierigen Entscheidungen dazu, um weiterzukommen – im Sinne von Mannschaft, Verein und der Zukunft. Eine richtigen Zeitpunkt für eine Trennung gebe es nicht,
Im Fall Stegmayer, der 13 Jahre in verschiedenen Funktionen für die Lilien aktiv war, habe man sich viele Gedanken darüber gemacht und dann in der Woche vor dem Münster-Spiel das finale Gespräch mit ihm gesucht. Darin habe man dem 40-Jährigen mitgeteilt, dass sich der Verein in der Organisationsstruktur nach der Saison neu aufstellen werde. „Im Nachgang des Gesprächs war für beiden Seite klar, dass es keinen Sinn hat weiterzumachen“, erklärt der Lilien-Sportdirektor.
Zeitnahe Neubesetzung nicht nur für Stegmayer-Stelle
Die Position des Leiters Organisation Lizenzspielerabteilung, die Stegmayer zuletzt bekleidet hatte, soll nun zeitnah neu besetzt werden. „Wir führen Gespräche. Mehr kann ich nicht dazu sagen, denn das sind zum Teil auch Leute, die noch gebunden sind“, sagt Fernie. Gleiches gilt für die Stelle des Sportlichen Leiters des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), die seit dem Abgang von Björn Müller zu Hertha BSC im Herbst ebenfalls vakant ist. Hier läuft der Bewerbungsprozess.
(geänderte Version stellt klar, das Björn Müller Sportlicher Leiter des NLZ war, der Leiter des NLZ ist weiterhin Björn Kopper)
Den kompletten Wortlaut der Aussagen von Paul Fernie zum Staff lest ihr hier (->).
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Bildquellen
- IMG_2025-12-16-155448: Fotos Arthur Schönbein, Montage Stephan Köhnlein



Tja , bleibt einfach ein doofes Gefühl . Die “ performance “ hat also nicht behagt , sprich , sie waren mit seiner Leistung nicht zufrieden . Das können wir Aussenstehenden natürlich nicht beurteilen .
Es bleibt einfach ein fader Beigeschmack. Letztes Gespräch mit ihm und dann ist gleich klar das es nicht weiter geht. Soll ich gleich lachen oder später?
Ich glaube den Leuten aus dem leitenden Geschäft nicht alles.