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Kurz vor Weihnachten hatte es Sportdirektor Paul Fernie bereits im Lilienblog-Interview (->) angekündigt. Jetzt hat der SV Darmstadt 98 Nägel mit Köpfen gemacht und die Kaufoption bei Hiroki Akiyama gezogen.

Der Japaner war im Sommer zunächst auf Leihbasis mit Kaufoption zu den Lilien gekommen. Im bisherigen Saisonverlauf kam der 25 Jahre alte Japaner in 16 Zweitliga-Spielen zum Einsatz und stand dabei immer in der Startelf. Dabei gelangen dem Mittelfeldspieler zwei Treffer. Zudem absolvierte der Japaner die Pokalspiele gegen Schalke und Freiburg und steuerte einen Treffer zum 4:0 über die Schalker bei.

Fernie: Seine Torgefährlichkeit kannten wir noch nicht

Fernie bekräftigte in der Vereinsmitteilung, Akiyama habe sich vom ersten Tag an hervorragend in die Gruppe integriert und trotz der Sprachbarriere unglaublich schnell den deutschen Fußball und die deutsche Kultur adaptiert. „Auf dem Feld hat er genau die Qualitäten gezeigt, die wir uns bei seiner Verpflichtung von ihm versprochen haben. Er ist extrem pressingresistent, möchte immer den Ball haben und kann das Tempo eines Spiels mitbestimmen. Zudem hat er bereits große Fortschritte in der Arbeit gegen den Ball gemacht und entwickelt sich immer mehr zu einem Balleroberer. On top kommt die Torgefährlichkeit, die er im bisherigen Saisonverlauf nachgewiesen hat und die wir in dieser Form ehrlicherweise aus Japan noch nicht kannten.“

Angesichts dieser Entwicklung habe für den Verein kein Zweifel daran bestanden, den Spieler über diese Saison hinaus zu binden und die Kaufoption zu ziehen. „Dafür ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, um bereits vor dem Beginn der Wintervorbereitung Klarheit geschaffen zu haben.“ Über die Höhe der Ablösesumme gab es wie üblich keine Angaben. Aktuell wird sein Marktwert beim Portal transfermarkt.de mit 2,0 Millionen Euro taxiert. Im Sommer, als er zu den Lilien wechselte und die Kaufoption ausgehandelt wurde, lag der Wert jedoch noch bei 800.000 Euro. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die gezeigten Leistungen dürfte Akiyama also ein Schnäppchen sein.

Akiyama hatte Familie bereits vor einigen Wochen nachgeholt

Akiyama, der noch kein Deutsch spricht, wird in der Vereinsmitteilung mit den Worten zitiert: „Ich habe mich im Verein und in der gesamten Stadt sofort sehr willkommen gefühlt. Wir sind eine tolle Mannschaft mit sehr guten Fußballern und gleichzeitig ganz hervorragenden Charakteren. Es macht mir unheimlich viel Spaß, ein Teil davon sein zu dürfen und ich bin froh, dass ich dem Team auf dem Feld bislang helfen konnte.“ Er dankte den Verantwortlichen für das Vertrauen und sei sehr glücklich über den permanenten Wechsel nach Darmstadt. Mittlerweile seien auch seine Frau und seine Tochter nach Deutschland gekommen. „Wir sind nun auch als Familie hier angekommen“,  sagte er.

Hiroki Akiyama, SV Darmstadt 98

Mit der Familien in Darmstadt vereint – Hiroki Akiyama nach dem Münster-Spiel.

Wie Fernie auf Akiyama kam, lest ihr hier (->)

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Bildquellen

  • SVD-scp-münster-2025-26-blog-0068: Arthur Schönbein
  • SVD-sgf-2025-26-blog-0012: Arthur Schönbein

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