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Wir blicken zurück auf ein Jahr des SV Darmstadt 98 mit Aufs und Abs – wobei die Aufs am Ende deutlich in der Überzahl waren. Fünf Dinge haben uns in 2025 besonders gefreut.
1. Der Klassenerhalt
Bleiben wir demütig. Die vergangene Saison hatte Worst-Case-Potenzial. Der SV Darmstadt 98 wäre nicht der erste Verein gewesen, der nach dem Bundesliga-Abstieg in die 3. Liga durchgereicht wird. Erst der Fehlstart und der Trainerwechsel, dann ein in mehrfacher Beziehung düsterer Winter und ein schrecklicher März, als mit drei Niederlagen in vier Spielen die Abstiegsplätze ungemütlich nahe rückten. Dennoch blieb man im Verein ruhig und besonnen, was keine Selbstverständlichkeit ist. Und am 31. Spieltag war der Klassenerhalt endgültig perfekt.
2. Die Steigerung
Bis auf Clemens Riedel und Andreas Müller wurden im Sommer alle Stammspieler gehalten, mit Patric Pfeiffer und Hiroki Akiyama zwei ganz starke Neuzugänge geholt. Insgesamt ist der Kader breiter besetzt als in der Vorsaison. Man merkt der Mannschaft an, dass sie eingespielt ist. Taktisch kann sie zwischen Dreier- und Viererabwehrkette variieren. Und auch körperlich wirken die Spieler fit, was sich in relativ wenigen Verletzungen zeigt.
3. Hornberg und das Team
Es wird der Mannschaft nicht ganz gerecht, zwei Spieler hervorzuheben. Wir tun es hier trotzdem. Denn in Isac Lidberg und Fraser Hornby – kurz Hornberg – verfügen die Lilien über das womöglich beste Offensivduo der Liga. Der Schwede und der Brite sorgen für viel Spektakel in der Offensive und strahlen viel Torgefahr aus. Aber natürlich könnten sie ohne ihre Mitspieler nicht so glänzen – angefangen vom Tor über die Abwehr bis ins Mittelfeld.
4. Die Moral
Vergangene Saison wirkte die Mannschaft nach Rückständen oft verunsichert. Diese Saison könnte man fast den Eindruck bekommen, dass ein Rückstand die Mannschaft so richtig pusht und sie auch die Mittel hat, eine Partie zu drehen. Kein anderes Team in der Liga konnte in dieser Saison einen Rückstand noch so oft in etwas Zählbares drehen wie die Lilien.
5. Die Heimstärke
In der Heimtabelle liegen die Lilien auf Rang eins – vor Schalke und dem 1. FC Kaiserslautern. Das Bölle ist wieder eine Festung. Und es macht so gut wie immer wieder richtig Spaß, ins Stadion zu gehen – ganz besonders bei den vielen stimmungsvollen Flutlichtspielen. Mehr davon!
Was wir uns für das Jahr 2026 wünschen, lest ihr am 1. Januar hier im Lilienblog.
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Bildquellen
- SVD-fck-2024-25-blog-0001: Arthur Schönbein
