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Marco Richter strahlt – und dazu hat er allen Grund: Zum Ende der Hinrunde war der 28-Jährige der beste Lilien-Spieler, erzielte in fünf Spielen zwei Tore und legte vier weitere Treffer auf. Und bei der Zweitliga-Generalprobe im Test gegen Wehen Wiesbaden am vergangenen Samstag machte er da nahtlos weiter, bereitete die Führung vor und schoss das zweite Tor selbst.
„Klar freut es mich, so eine Statistik am Ende noch hingelegt zu haben“, sagte die Leihgabe vom 1. FSV Mainz 05 am Dienstag nach dem Training. Aber darauf möchte sich der offensive Mittelfeldspieler auch nicht ausruhen. „Ich will in diesem Flow bleiben“, sagt er. Dafür müsse er jeden Tag hart arbeiten. Über allem stehe dabei jedoch der Mannschaftserfolg.
Denkpause zeigte Wirkung
Tatsächlich hat Richter in Darmstadt eine positive Entwicklung durchgemacht. Dass er ein feiner Fußballer ist, steht außer Frage. Doch manchmal war er, der in seinem Spiel viele Elemente eines Straßenfußballers hat, zu verspielt, ließ die nötige Ernsthaftigkeit in seinem Spiel vermissen.
Trainer Florian Kohfeldt verpasste ihm deswegen beim Spiel gegen Hannover im November eine Denkpause, ließ Richter 90 Minuten auf der Bank. Das zeigte Wirkung, fortan ging es bei Richter bergauf. Oder wie es sein Trainer kürzlich sagte: „Er lässt jetzt die Kindergarten-Sachen weg.“ (->).
„Dass ich ab und zu mal etwas Besonderes mache, ist einfach drin in mir. Da denke ich auch gar nicht viel nach“, sagt er. Trotzdem haben ihn die offenen und ehrlichen Worte Kohfeldts im Zusammenhang mit der Denkpause erreicht. „Ich habe dann versucht, die einfachen Dinge gut zu machen. Und das hat ganz gut funktioniert“, sagt er grinsend.
Überwundene Flugangst, ein ekliger Gegner und eine offene Zukunft
Trotz des sportlichen Höhenflugs – abheben tut Richter höchsten privat: Mit seiner Freundin hat er in der Winterpause nämlich seine erste große Fernreise im Flugzeug unternommen – nach Südafrika. Sein Unbehagen bei Langstreckenflügen hatte ihn bislang von langen Flugreisen abgehalten. Dass er sich überwinden konnte, hat sich gelohnt: „Wir hatten megageiles Wetter, ich konnte mich super gut erholen und neu fokussieren, den Akku ein bisschen aufladen.“
Nun geht der Blick nach vorn. Auftaktgegner Bochum sei eine „sehr eklige Mannschaft“, doch natürlich fahre man dorthin, um zu gewinnen. Welche Platzierung dann am Ende der Saison für die Lilien herausspringt? Dazu wollte Richter nichts sagen.
Ebenso wenig wie zu seiner Zukunft nach dem Ende der Leihe. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagte er. „Ich will die Saison hier gut zu Ende bringen, möglichst erfolgreich sein und alles andere, was dann im Sommer passiert oder nicht passiert, wird spannend.“
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Bildquellen
- SVD-ksc-2025-26-blog-0018: Arthur Schönbein
