Mittelfeldspieler Paul Will wechselt auf Leihbasis bis Saisonende zu Zweitliga-Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth. „Aufgrund der Konkurrenzsituation auf seiner Position ist es aktuell eher unwahrscheinlich, dass Paul im weiteren Saisonverlauf auf die Spielzeit gekommen wäre, die er benötigt, um seinen Rhythmus und Flow wiederzufinden“, sagte Sportchef Paul Fernie am Mittwoch. „Wir sind uns sicher, dass er in Fürth viele Einsätze sammeln und die Qualitäten zeigen wird, die er zweifelsohne besitzt.“
Der in Biedenkopf geborene Hesse, der unter anderem beim FC Bayern München und beim 1. FC Kaiserslautern ausgebildet wurde, war im Juli 2024 aus Dresden zu den Lilien gewechselt. Nach zunächst guten Leistungen zog er sich im September 2024 einen Kreuzbandriss zu und fiel über ein Jahr aus. Eigentlich sollte er bereits im Sommer ins Team zurückkehren. Doch Komplikationen im Heilungsverlauf warfen ihn zurück.
Nach Comeback jedes Spiel im Kader
Beim Auswärtsspiel auf Schalke am 24. Oktober gab Will endlich sein Comeback. Fortan stand er immer im Kader, kam aber einschließlich Pokal nur noch auf sechs weitere Einwechslungen – zuletzt am vergangenen Sonntag für sechs Minuten beim Rückrundenauftakt in Bochum. Insgesamt bestritt Will zwölf Pflichtspielen für den SV 98.
Nach der Verpflichtung auf Leihbasis von Ex-Bundesliga-Profi Niklas Schmidt, die ebenfalls am Mittwoch verkündet wurde (->), waren seine Einsatzchancen im Mittelfeld jedoch deutlich gesunken. Will ist nach Meldin Dreskovic (->) und Leon Klassen (->) bereits der dritte Spieler, den der SV Darmstadt 98 in der Winterpause verliehen hat.
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Bildquellen
- Paul Will: Arthur Schönbein
