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Mit Patric Pfeiffer, Matej Maglica und Aleksandar Vukotic hat der SV Darmstadt 98 drei Innenverteidiger der obersten Qualitätsklasse in der Zweiten Liga. Doch wenn ein oder zwei dieser Spieler wegen Verletzung beziehungswiese Sperre ausfallen sollten, wird die Personaldecke bedenklich dünn. Deswegen suchen die Lilien noch einen vierten Spieler für die Position. Doch die Suche gestaltet sich schwierig – nicht zuletzt wegen des Anforderungsprofils.

Das Dilemma: Auf der einen Seite wird ein Spieler benötigt, der keine lange Anlaufzeit benötigt, um im Notfall sofort einspringen zu können. Eine Neuverpflichtung auf dem Niveau eines Meldin Dreskovic wäre da nicht besonders hilfreich.

Der montenegrinische Nationalspieler war im vergangenen Winter aus Ungarn geholt worden. Aufgrund seiner Defizite kam er aber nur zu zwei Kurzeinsätzen, als es in der Rückrunde kaum noch gesunde Feldspieler gab. In der Hinrunde der laufenden Spielzeit gehörte er kein einziges Mal zum Profikader. Mittlerweile ist er wieder nach Ungarn verliehen.

Noch mehr Konkurrenzkampf in der Abwehr?

Auf der anderen Seite müssen die Lilien aufpassen, dass sie mit einer Neuverpflichtung nicht das Gleichgewicht in der Abwehr durcheinanderbringen. Ein Spieler, der hohe Ansprüche anmeldet und viel spielen möchte, würde zwar den Konkurrenzkampf erhöhen. Das könnte allerdings auch – ohne Not – für Unruhe sorgen.

Das gilt besonders für Vukotic, der fast eineinhalb Jahre Stammspieler war. Zuletzt saß er meist zunächst auf der Bank, was dessen ohnehin düstere Miene noch düsterer wirken ließ. Sollte er noch seltener zum Einsatz kommen, weil man ihm einen weiteren Spieler vor die Nase setzt, hätte er dafür sicher wenig Verständnis. Gleiches gilt für einen Pfeiffer und einen Maglica.

Den Wunsch, auf der Innenverteidiger-Position nach dem Abgang von Dreskovic nochmals nachzubessern, haben Trainer Florian Kohfeldt und Sportdirektor Paul Fernie mehrfach offen kommuniziert. Es bleibt die Frage, ob sie bis zum Ende des Wintertransferfensters am kommenden Montag (2. Februar) auch einen Spieler finden, der in das sportliche, menschliche und finanzielle Profil passt.

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3 Kommentare

  • Jürgen sagt:

    Wenn es eine Möglichkeit gäbe, Clemens Riedel bis zum Saisonende auszuleihen, wäre mir die finstere Miene von Vuko relativ egal. Riedel kann schließlich auch RV in einer Viererkette spielen. Für einen Schienenspieler ist er sicher zu langsam und technisch nicht stark genug. Ist ja wahrscheinlich auch der Grund, weshalb er bei Espanyol Barcelona zuletzt nur auf der Bank saß.

  • Frank Hofmann sagt:

    Rächts Außen musss einer her. Den kann man dann als Notanker auch IV speilen lassen.

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