Praktisch, diese KI-Zusammenfassungen in den Suchmaschinen? Für den Lilienblog jedoch ein zunehmend existenzielles Problem, dem wir auf Dauer nur mit eurer Unterstützung, einer starken Community und dem einen oder anderen Sponsor trotzen können.
Vor einigen Tagen habe ich die jährliche Meldung für die VG Wort gemacht – und bin ziemlich geschockt gewesen. Die VG Wort ist für Journalisten so etwas wie die Gema für Musiker und Komponisten. Sie sammelt Gelder hauptsächlich durch gesetzlich festgelegte Pauschalabgaben ein, die beim Kauf von Geräten wie Computern, Druckern, Kopierern und Handys anfallen und schüttet diese an die Urheber aus, wenn deren Texte eine bestimmte Zahl von Aufrufen erreicht haben. Das ist für den Lilienblog nicht nur ein Zeichen der Anerkennung für die geleistete Arbeit, sondern bei den insgesamt spärlichen Einnahmen ein ganz beträchtlicher Posten.
Bis Ende August hatten wir im Vergleich zum Vorjahr stetig steigende Aufrufzahlen auf der Lilienblog-Seite, waren auf dem Weg zu einem weiteren Rekordjahr. Gut 100 Texte hatten in den ersten acht Monaten die VG-Wort-Zählgrenze erreicht. Ab September waren es noch gerade vier Texte. Ein Blick in die Nutzerstatistik zeigt: Die Klicks über Suchmaschinen, die bis dahin für die meisten Besuche auf unserer Seite gesorgt hatten, sind komplett eingebrochen. Der Grund: Die KI-Zusammenfassungen, die Suchmaschinen mittlerweile an oberster Position ausspucken, reichen den meisten Leserinnen und Lesern. Sie gehen nicht mehr auf die Seiten, die die Inhalte erstellt haben.
Damit ist der Lilienblog nicht allein. Auch große Portale und Medienhäuser berichten von einem Rückgang der Aufrufe um 25 Prozent und mehr. Viele – aber nicht alle – können das auffangen oder zumindest abfedern. Wir können das nicht.
Mal abgesehen davon, dass die Entwicklung extrem ungerecht ist. Niemand von Google, Microsoft, Facebook und Konsorten kommt zu den Pressekonferenzen, führt Gespräche mit den Verantwortlichen, friert sich im Winter bei den Spielen oder beim Training den Arsch ab oder schreibt überhaupt nur eine einzige Zeile über die Lilien. Aber mit den Inhalten, die wir und andere erzeugen, füttern sie ihre mehr oder weniger gute KI und verdienen Geld.
Was man dagegen machen kann? Es gibt Bestrebungen, den großen Anbietern den Content-Hahn zuzudrehen, ihnen also keinen Zugriff auf die Inhalte zu geben. Ob das technisch wirklich funktioniert, ohne dass man zugleich seine Sichtbarkeit im Netz verliert, wird sich zeigen. Wesentlich zielführender ist aus meiner Sicht, dass die Menschen, die ein Angebot nutzen und schätzen, das auch finanziell zeigen. Die meisten Verlage haben Bezahlschranken. Beim Lilienblog hat niemand die Absicht eine Paywall zu errichten.
Wir setzen auf Freiwilligkeit – und hoffen, dass wir so weiter überleben können. In den vergangenen Jahren haben wir mit unseren Aufrufen eine stetig wachsende Community gefunden, die uns auch finanziell unterstützt. Ich werde nicht müde, mich bei jeder Gelegenheit dafür zu bedanken. Ohne euch würde es den Lilienblog nicht mehr geben!!! Auf der anderen Seite ist das noch immer ein geringer Anteil unserer regelmäßigen Leserinnen und Leser, die uns unterstützen. Deswegen: Jeder Euro hilft! (->) Hier könnt ihr uns unterstützen!
Wieso nicht im Lilienblog werben?
Und noch ein Thema: Ihr habt hier in der Region ein Unternehmen und wollt eure Sichtbarkeit erhöhen? Dann denkt doch einmal über Werbung im Lilienblog nach. Egal, ob Sportstudio, Kneipe, Immobilien- oder Versicherungsmakler, Anwaltskanzlei, Autohaus oder Praxis – über den Lilienblog erreicht ihr ein breites Publikum mit Schwerpunkt im Großraum Darmstadt. Und nach wie vor haben wir dabei mit etwa 100.000 Aufrufen pro Monat eine beträchtliche Reichweite. Es gibt viele Möglichkeiten, euch ins Schaufenster zu rücken. Dabei können wir gezielt auf eure Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Unter partner@lilienblog.de freuen wir uns auf eure Kontaktaufnahme!
Sportliche Grüße
Stephan
Gründer und Chefredakteur des Lilienblogs
Und hier noch mal die Möglichkeiten zur Unterstützung
Ideal ist, wenn ihr uns über einen längeren Zeitraum regelmäßig unterstützt. Mit wiederkehrenden Einnahmen haben wir Planungssicherheit, können beispielsweise Software abonnieren, zusätzliche Features erwerben oder auch technischen Support bezahlen.
Ganz klassisch: Banküberweisung
Mit einer Banküberweisung oder einem Dauerauftrag kommt am meisten von eurer Unterstützung an, weil uns dafür keine Gebühren in Rechnung gestellt werden.
Kontoinhaber: Stephan Köhnlein
Verwendungszweck: Lilienblog
IBAN: DE10 5087 0393 0069 1733 00
BIC: DEUTDEFFXXX
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Beliebt: Paypal
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