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Ob der angeschlagene Torjäger Isac Lidberg dem SV Darmstadt 98 für das Auswärtsspiel gegen Eintracht Braunschweig zur Verfügung steht, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Auf 50:50 bezifferte Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag die Chancen, dass der schwedische Angreifer nach seiner Oberschenkelverletzung am Freitag im Mannschaftsbus nach Niedersachsen sitzen wird.
„Er hat eine gute Woche gehabt, die Verletzung war kein struktureller Schaden“, sagte der Lilien-Coach. Am Freitag nach dem Abschlusstraining werde die Entscheidung fallen, ob es schon Sinn habe, Lidberg für die Partie gegen Braunschweig mitzunehmen oder ob es besser sei, ihm noch eine Trainingswoche zu geben, damit er im folgenden Heimspiel gegen Düsseldorf vollumfänglich wieder zur Verfügung stehe.
Sollte Lidberg nicht fitwerden, wird ihn wohl wieder Fynn Lakenmacher vertreten, der gegen Kaiserslautern nicht nur wegen seines Tores eine starke Leistung bot. Auch sonst hat Kohfeldt kaum Personalsorgen. Killian Corredor hat das Comeback gegen den FCK nach mehr als einem Montag Zwangspause gut überstanden und seinen Rückstand in der aktuellen Trainingswoche weiter aufgeholt. Und auch Winterneuzugang Niklas Schmidt drängt laut Kohfeldt ins Team.
Corredor und Schmidt: Berechtigte Ansprüche
Corredor und Schmidt – ebenso wie Lidberg – hatten beim 4:0 gegen Kaiserslautern nicht in der Startelf gestanden, obwohl sie „mehr als berechtigte Ansprüche haben“, wie Kohfeldt sagte. Und mit Blick auf den Konkurrenzkampf im Kader fügte er an: „Aber natürlich fällt es mir schwer, gerade jetzt gerade jetzt über Luca (Marseiler) oder Marco (Richter) nachzudenken.“
Keine Probleme mehr gibt es bei Innenverteidiger Patric Pfeiffer, der gegen Kaiserslautern vorzeitig vom Feld musste. Er hatte zu Wochenbeginn wie Lidberg gesondert mit Reha-Coach Florian Bauer trainiert. Mittlerweile ist er wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und laut Kohfeldt „null auffällig“.
Auch bei Angreifer Bartosz Bialek, der am Dienstag mit Krücken und Spezialschuh auf das Vereinsgelände gehumpelt war, sieht es nicht so schlimm aus. „Das war ein Schutzmechanismus zum Ruhigstellen“, stellte der Lilien-Trainer klar. „Wir rechnen schon in den nächsten zwei bis vier Wochen mit seiner Rückkehr.“
Was anders ist als vor einem Jahr
Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass die Lilien zuletzt in Braunschweig spielten. Mit einer Rumpfmannschaft gab es am 15. Februar 2025 ein 0:1 und das Team rutschte bedenklich in Richtung Abstiegszone. Nun fährt die Mannschaft als Tabellenführer zum Tabellen-14. und Kohfeldt räumt ein, dass man Favorit sei. Kein Unterschied sei die Ausgangsposition: „Wie im letzten Jahr fahren wir zu einem brutal gefährlichen Gegner.“ Immerhin hätten die Niedersachsen in den vergangenen acht Spielen auch 14 Punkte gesammelt.
Anders als vor einem Jahr sei, dass die Mannschaft, die zu großen Teilen dieselbe sei, sich weiterentwickelt habe und heute deutlich stabiler sei, sagte der Darmstädter Trainer. Entscheidender Unterschied sei jedoch die Kadersituation. „Es macht schon einen gravierenden Unterschied, ob man mit 20 Mann oder mit elf da hinfährt.“
So könnten sie spielen:
Schuhen – Lopez, Pfeiffer, Maglica, Nürnberger – Klefisch, Akiyama, Richter, Marseiler – Lidberg (Lakenmacher), Hornby
Es fehlen: Bader (Knieoperation), Bialek (Sprunggelenkverletzung)
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Bildquellen
- SVD-fcm-2025-26-blog-0002e: Arthur Schönbein
