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Corredor, Lakenmacher, Schmidt – Kohfeldt erklärt die Personalien

Florian Kohfeldt, SV Darmstadt 98

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Fynn Lakenmacher raus aus der Startelf, dafür Killian Corredor rein und Niklas Schmidt erst nach der Pause – nach dem Spiel des SV Darmstadt 98 gegen Eintracht Braunschweig hat Trainer Florian Kohfeldt seine teils überraschenden Personalentscheidungen erklärt.

Corredor als Stürmer in der Startelf

Dass Corredor im Angriff spiele, sei dem Trainerteam klar gewesen, als feststand, dass Isac Lidberg wegen seiner Oberschenkelverletzung nicht spielen kann. „Der Grund war, dass wir viel tiefe Läufe hinter die Kette haben wollen, dass wir nicht daran geglaubt haben, dass wir uns wirklich immer durchs Zentrum durchspielen können. Das hält Braunschweig sehr kompakt“, erklärte Kohfeldt.

Man habe auch bei der Einwechslung von Lakenmacher später gesehen, wie schwer sich dieser gegen die robuste Braunschweiger Dreierkette getan habe. „Deshalb haben wir im Vornherein gesagt, wir setzen auf einen beweglichen Stürmer.“ Corredor mühte sich allerdings vergeblich, vergab im ersten Durchgang zweimal aus aussichtsreicher Position.

Mühte sich lange als einzige Spitze gegen Braunschweig: Killian Corredor.

Der Ausfall von Fraser Hornby

Normalerweise versuche er, am Morgen vor dem Spiel noch ein bisschen Sport zu machen, sagte Kohfeldt. Doch am Samstagmorgen um 8 Uhr habe der Physio angerufen und ihm mitgeteilt, dass er nicht ins Gym gehen, sondern lieber zu ihm kommen solle, weil Hornby krank geworden sei. Man habe dann lange überlegt, wie man auf den Ausfall reagieren solle.

Die Entscheidung für Papela

Für Merveille Papela habe gesprochen, dass er dem Spiel viel Tiefe geben und im Pressing sehr stark sei. Zudem sei Papela fit gewesen – im Gegensatz zu angeschlagenen Spielern wie Hiroki Akiyama, Kai Klefisch oder Patric Pfeiffer, bei denen nicht festgestanden habe, ob sie die 90 Minuten durchstehen. Gleiches habe für Niklas Schmidt gegolten, der noch nicht voll im Rhythmus sei. Die Leistung Papelas fand Kohfeldt dann letztlich „nicht schlecht“.

Hiroki Akiyama (vorn) musste zur Pause für Niklas Schmidt (hinten) weichen.

Schmidts Leistung

Im Gegensatz zu sonst hatte der angeschlagene Akiyama keinen guten Tag, verschuldete den Elfmeter zum 0:1 und konnte beim zweiten Braunschweiger Treffer nicht eingreifen. Dagegen spielte der Ex-Bremer nach seiner Einwechslung zur Pause für Akiyama eine „überragende zweite Halbzeit gespielt“, wie Kohfeldt sagte. „Wir haben mit Niklas dann nochmal eine gewisse Kreativität und auch Präzision aus dem Sechserraum gebracht.“

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