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Isac Lidberg hat seine Oberschenkelverletzung auskuriert, Fraser Hornby seinen Infekt überwunden. Damit steht dem SV Darmstadt 98 das etatmäßige erfolgreiche Sturmduo für das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag wieder zur Verfügung. Bis auf Matthias Bader (Knieoperation) und Bartosz Bialek (Sprunggelenkverletzung) kann Trainer Florian Kohfeldt – Stand Donnerstag – auf den gesamten Kader zurückgreifen. Das bedeutet, dass es gleich mehrere Härtefälle geben wird.
Angriff
Dass Lidberg und Hornby in der Startformation stehen werden, gilt als nahezu sicher. Damit müsste Killian Corredor weichen, der als einziger Angreifer gegen Braunschweig zwei hochkarätige Chancen vergeben hatte.
Während Corredor auch im Mittelfeld spielen kann, wird es für einen anderen Angreifer deutlich schwieriger: Fynn Lakenmacher, der gegen Kaiserslautern als Lidberg-Vertreter eine gute Partie gezeigt und einen Treffer erzielt hatte, wird höchstwahrscheinlich wieder auf der Bank Platz nehmen müssen.
Mittelfeld
Seine meisten Einsätze bei den Lilien hat Corredor, auf den Kohfeldt große Stücke, auf einer der beiden Außenpositionen im offensiven Mittelfeld absolviert. Dort zeigten in den vergangenen Wochen jedoch Luca Marseiler und Marco Richter überwiegen gute bis sehr gute Leistungen. Einer der drei Spieler wird gegen Düsseldorf wohl zumindest zunächst auf der Bank sitzen.
Noch größer ist die Auswahl im defensiven Mittelfeld, wo mindestens vier Spieler um die zwei Plätze auf der Doppel-Sechs konkurrieren. Bislang waren dort Kai Klefisch und Hiroki Akiyama gesetzt. Doch besonders Winterneuzugang Niklas Schmidt drängt nach einer starken Leistung gegen Braunschweig ins Team.
Kohfeldt bescheinigte dem Ex-Werderaner am Donnerstag abermals, dass dieser „mehr als deutlich gezeigt hat, was für ein Qualitätsspieler er für uns sein kann“. Hinzu kommt Merveille Papela, der bislang die meisten Saisonspiele aller vier Konkurrenten bestritten hat, auch wenn er oft von der Bank kam. (siehe auch Lilienblog-Beitrag zur Konkurrenz um die Doppel-Sechs ->).
Abwehr
Etwas in den Hintergrund gerückt ist laut Kohfeldt zuletzt die Situation in der Abwehr, wo Patric Pfeiffer, Matej Maglica und Aleksandar Vukotic um die zwei Plätze in der Innenverteidigung wetteifern. „Da ist meine Wertschätzung für Vuko ungebrochen ist, aber Matej hat jetzt beschlossen, doch noch Torschützenkönig werden zu wollen“, scherzte Kohfeldt über den Doppeltorschützen aus dem Braunschweig-Spiel.
Kohfeldts Fazit. Den Konkurrenzkampf und damit mögliche Härtefälle gibt es auf vielen Positionen im Team: „Das sind sehr gute Themen für uns, weil es definitiv Luxusprobleme sind“, sagte der Lilien-Coach.
Mögliche Aufstellung:
Schuhen – Lopez, Pfeiffer, Maglica, Nürnberger – Klefisch, Akiyama (Schmidt), Richter, Corredor (Marseiler) – Lidberg, Hornby
Es fehlen: Bader (Meniskus-Operation), Bialek (Sprunggelenkverletzung)
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