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Mit seinen fünf Toren gehört Matej Maglica zu den torgefährlichsten Verteidigern der 2. Liga. Nach seinen zwei Treffern gegen Braunschweig in der Vorwoche traf der 27-jährige Kroate nun auch gegen Fortuna Düsseldorf kurz vor Schluss zum 2:1-Siegtreffer.
„Matej hat jetzt beschlossen, doch noch Torschützenkönig werden zu wollen“, hatte Trainer Florian Kohfeldt bereits auf der Pressekonferenz vor dem Düsseldorf-Spiel gescherzt. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Doch nach seinem fünften Saisontor (dazu kommen zwei Treffer im Pokal) ist Maglica mit Kiels David Zec der torgefährlichste Innenverteidiger der Liga.
Den Grund für die vielen Tore sieht er aber nicht nur bei sich selbst, sondern viel mehr beim Trainerteam. „Da muss man auch unsere Standard-Trainer loben“, sagte Maglica nach dem Spiel. „Die Trainer analysieren und versuchen, die großen Jungs in Situationen zu bringen, wo wir gefährlich werden können.“
„Gänsehaut“ und ein „unbeschreibliches Gefühl“
Noch nie hat Maglica als Profi mehr als ein Tor in einer Saison geschossen. Seine Bestmarke als Amateur stammt aus der Spielzeit 2019/20, als er für den Fünftligisten 1. Göppinger Sportverein vier Treffer erzielte. Nun traf er in den letzten beiden Spielen insgesamt dreimal. „Man kriegt immer Gänsehaut“, sagte Maglica zu seinem Siegtreffer vor heimischer Kulisse. „Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man das Tor schießt, besonders kurz vor Schluss“.
Ausruhen konnte sich der Innenverteidiger danach nicht, denn ihm war klar: Die Düsseldorfer würden nicht aufhören, solange der Schiedsrichter nicht gepfiffen hat. Ein besonderes Auge hatte er dabei auf Düsseldorfs Toptorjäger Cedric Itten, den Maglica aus der Schweizer Super League kennt.
In den bisherigen zwei Duellen unterlag Maglica mit dem FC St. Gallen zweimal gegen Ittens Ex-Verein BSC Youngs Boys aus Bern. Doch dieses Mal hatte der Abwehrspieler meistens die Nase vorn. Bis auf wenige Aktionen ließ Maglica dem Stürmer kaum Platz. „Er ist ein großer Spieler, ein guter Spieler“, sagte er nach dem Spiel über Itten. Es sei nicht möglich, so einen Stürmer das gesamte Spiel zu verteidigen. „Er hatte einen Kopfball, aber ich habe das Tor geschossen“, resümierte Maglica und lachte.
Von Lilienblog-Autor Jannis Lübke
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Bildquellen
- SVD-f95-2025-26-blog-0067: Arthur Schönbein
