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Basel, Istanbul, Toronto und jetzt Darmstadt – Linksverteidiger Raoul Petretta hat bereits in vier verschiedenen Ligen Fußball gespielt. Vergangenes Wochenende feierte der Winterneuzugang sein Debüt als Einwechselspieler für den SV Darmstadt 98. Und jetzt, da er seinen Trainingsrückstand immer mehr aufholt, sollen möglichst viele weitere Einsätze folgen.

Die gesamte Jugend des FC Basel hat der in Deutschland geborene Petretta durchlaufen. Mit sechs Jahren begann der dort, mit 19 Jahren gab er 2017 sein Profidebüt. 2022 ging es zum türkischen Erstligisten Kasimpasa Istanbul. Nach nur einem halben Jahr zog er weiter in die MLS zu Toronto, wo er mit Stars wie Lorenzo Insigne oder Federico Bernadeschi zusammenspielte. Mit insgesamt 18 Spielen in internationalen Wettbewerben für Basel bringt der Linksverteidiger zusätzliche Erfahrung auf europäischer Bühne mit.

Langsames Herantasten

Knapp einen Monat ist Petretta nun am Böllenfalltor. Bislang kam er nur auf die 22 Minuten gegen Düsseldorf. Trainer Florian Kohfeldt ist trotz der noch geringen Spielzeit von ihm überzeugt. „Raoul hat sehr gut gespielt und Ruhe reingebracht“, sagte er nach dem Sieg gegen Düsseldorf. „Wir sind extrem froh, dass er da ist.“ Zudem kündigte der Lilien-Coach mehr Spielzeit für den Italiener an.

Petretta selbst „wollte unbedingt herkommen und die Herausforderung annehmen“. Im Vorfeld gab es Kontakt zwischen Lilien-Rechtsverteidiger Sergio Lopez und Petretta, beide spielten einst gemeinsam beim FC Basel. Insgesamt habe ihn die Mannschaft „wirklich sehr gut aufgenommen“, sagte der Linksverteidiger.

Ziele und Hoffnungen

Nach dem MLS-Zwischenspiel ist Petretta froh, wieder in Europa zu spielen. In den USA sei alles deutlich physischer, weniger taktisch geprägt, es gebe mehr ein Hin und her und viele lange Bälle. Die Schiedsrichter würden dort zudem auch mehr durchgehen lassen.

Der ehemalige italienische U21-Nationalspieler hat sich Ziele gesetzt für den Rest der Saison. „Wichtig für mich ist, dass ich jetzt erstmal in Form komme, dass ich wieder auf 100 Prozent komme von meinem Rhythmus“. Angesichts der Spielzeit ist das Ziel, „so viele Spielminuten wie möglich zu sammeln“. Aber auch hinsichtlich der Mannschaftsziele nennt Petretta das von Kohfeldt oft genannte „Von-Spiel-zu-Spiel-Schauen“. Und: Man hoffe zum Schluss einfach das Beste.

Von Lilienblog-Autor Jannis Lübke

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Bildquellen

  • SVD-f95-2025-26-blog-0061: Arthur Schönbein

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