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Zuletzt war es Matej Maglica, der gegen Düsseldorf eine Ecke zum 2:1-Siegtreffer einköpfte. Der SV Darmstadt 98 hat in dieser Saison bereits zahlreiche Tore nach Standards erzielt – auch ein Verdienst von Standardtrainer Darius Scholtysik, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass sich bei den Lilien Ecken und Freistöße zu einer echten Waffe entwickelt haben. Allerdings: Auch defensiv sind die Lilien bei Standards nicht unverwundbar.

16 der bislang 44 Tore fielen einer Lilienblog-Auswertung zufolge für das Kohfeldt-Team in dieser Saison nach Standardsituationen. Am gefährlichsten ist die Mannschaft nach Ecken mit neun Treffern. Fünfmal war man per Freistoß erfolgreich. Hinzu kommen zwei Elfmeter, beide verwandelt von Fraser Hornby.

Diese Stärke kommt jedoch nicht von ungefähr. Sie erfordert „intensive Abstimmung und Übung“, wie Scholtysik vor einigen Wochen im Lilienblog-Interview (->) sagte, der im Sommer 2024 aus Hoffenheim ans Böllenfalltor kam. Trainiert werden die Standards sowohl offensiv als auch defensiv, meist im Bezug zum nächsten Gegner. Für verletzte oder fehlende Spieler werden zudem Ersatzschützen festgelegt.

Dass Ecken und Freistöße grundsätzlich für Torgefahr sorgen, ist nichts Neues. Der SV Darmstadt 98 hatte Zeiten, in denen etwa aus dem Zusammenspiel von Standardschütze Tobias Kempe mit Aytac Sulu als kopfballstarker Innenverteidiger zahlreiche Tore entsprangen. In der Bundesliga-Saison 2015/16 wurde Sulu auch so zu einem der torgefährlichsten Abwehrspieler in den Topligen Europas. In den vergangenen Jahren sorgten die relativ schwachen und wenig effizienten Standards jedoch bisweilen für Verdruss. Der Aufwärtstrend in dieser Saison ist unverkennbar.

Drei Gegentore nach Einwürfen

Nicht unverwundbar, aber deutlich weniger anfällig sind die Lilien bei gegnerischen Standards. Nach der Lilienblog-Auswertung fielen neun der 25 Gegentore nach Standards, also gut ein Drittel. Einen großen Teil machten dabei die drei Elfmeter aus, die man im Gegensatz zu anderen Spielsituationen nicht mit klassischen Mitteln verteidigen kann. Zwei Gegentore fielen nach Ecken, eines durch einen Freistoß.

Besonders ärgerlich waren die drei Treffer nach Einwürfen – einer beim 2:2 im Heimspiel gegen Bielefeld und zwei kürzlich beim 2:2 auswärts in Braunschweig. Hier haben Spieler wie Trainer noch deutlichen Verbesserungsbedarf ausgemacht.

Von Lilienblog-Autor Jannis Lübke

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