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Pfeiffer für Ghana nominiert – Dickes Lob von Kohfeldt

Patric Pfeiffer, VfL Bochum - SV Darmstadt 98

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Debüt gegen Deutschland? Patric Pfeiffer steht im Kader der Nationalmannschaft von Ghana für die Partien gegen Österreich und das deutsche Nationalteam. Ghanas Nationaltrainer Otto Addo, einst Bundesliga-Profi unter anderem in Dortmund und beim HSV, nominierte insgesamt 26 Profis. Pfeiffer, der 1999 als Sohn ghanaischer Eltern in Hamburg zur Welt kam, hatte in der U18 und U19 bereits für die deutsche Auswahl gespielt.

Trainer Florian Kohfeldt freut, dass Pfeiffers Leistungen bei den Lilien gesehen werden. Als der Spieler im Sommer nach Darmstadt zurückgekommen sei, habe er sich diese Entscheidung sicher nicht einfach gemacht – schließlich habe er zwei Jahre zuvor den Verein verlassen, weil er eigentlich den nächsten Schritt machen wollte. „Wir konnten ihn überzeugen, vor allem mit einer Entwicklungsperspektive.“

Es sei nun eine Auszeichnung für den Spieler, für diese Nationalmannschaft nominiert zu werden, mit einer realistischen Chance auf eine WM-Teilnahme im Sommer, sagte Kohfeldt. Aber es sei auch für den Verein SV Darmstadt 98 eine tolle Auszeichnung, „weil man sieht und wahrnimmt, dass sich hier Spieler entwickeln können auf ein Niveau, das wirklich sehr attraktiv ist“.

Auch als Persönlichkeit weiterentwickelt

Die Entwicklung Pfeiffers nach seiner Rückkehr beurteilt Kohfeldt sehr positiv. Er habe ein bisschen gebraucht, um seinen Rhythmus zu finden, was normal sei nach zwei Jahren mit einigen Verletzungen und wenig Spielpraxis. „Paddy entwickelt seine Spieleröffnung weiter. Er hat eine hohe Variabilität zwischen kurzen und langen Bällen. Und er wird immer aktiver im Andribbeln“, lobte der Lilien-Coach.

Zudem habe Pfeiffer mittlerweile nur noch wenige Momente in seinem Spiel, bei denen man denke: Was macht er jetzt denn. „Das ist ein Zeichen dafür, dass er erwachsener wird.“ Auch als Persönlichkeit habe er sich weiterentwickelt: „Als er gekommen ist, war er unglaublich impulsiv“, sagte Kohfeldt. Nun coache er seine Mitspieler positiv, könne auch mal etwas runterschlucken, ohne seine Siegermentalität zu verlieren. Kleines Manko, das der Coach auf Nachfrage einräumt: die Torausbeute. „Wenn er noch 5 Tore macht, wäre das natürlich cool“, sagte er grinsend.

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Bildquellen

  • boc-SVD-SVD-2025-26-blog-0043: Arthur Schönbein
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