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Bielefeld ist abgehakt, der Blick beim SV Darmstadt 98 geht auf das Top-Spiel am Samstag zu Hause gegen Hannover 96. Bei der ersten Trainingseinheit der Woche am Dienstag lachte die Sonne am Himmel. Auf dem Platz herrschte eine engagierte Atmosphäre, bei der die Spieler sicht- und hörbar viel Spaß hatten. „Ich glaube, heute im Training war die Freude wieder zurück“, sagte Marco Richter.
Dass die Stimmung nach dem 1:2 in Bielefeld auch bei den Spielern am Boden war, wollte der vom 1. FSV Mainz ausgeliehene offensive Mittelfeldspieler nicht verhehlen. „Da ist sehr wenig aufgegangen“, räumte Richter ein. „Von hinten nach vorne hat es nicht funktioniert, offensiv war das viel zu wenig, defensiv haben wir auch den einen oder anderen Fehler zugelassen. Das müssen wir uns ankreiden.“
Den Vorwurf, dass die Mannschaft nicht genug gekämpft habe, wollte er aber nicht zählen lassen. „Ich glaube nicht, dass wir ins Spiel gehen und nicht wollen. Wir wollten in Bielefeld, wir hatten auch einen guten Plan.“ Die Gründe für die Niederlage sah er sowohl im starken Gegner als auch in den vielen eigenen Fehlern. „Sowas darf uns nicht nochmal passieren.“ Für ihn persönlich wie für die Mannschaft gelte: „Wir müssen wieder die eine oder andere Schippe drauflegen.“
Aufstieg: Thema für den Einzelnen, aber nicht im Team
Richter beschwört den guten Teamgeist bei den Lilien – keine Selbstverständlichkeit, wie der 28-Jährige sagte, der bereits in Augsburg, Berlin, Mainz und Hamburg gespielt hat. Der Aufstieg sei für jeden persönlich wahrscheinlich ein Thema. „Jeder, der sagt, er hat sich darüber noch keine Gedanken gemacht, lügt wahrscheinlich ein bisschen.“
Er selbst hat das vergangene Saison mit dem Hamburger SV erlebt. Das sei „Gänsehaut pur“ gewesen. Nun will er in Darmstadt vorneweg gehen und zeigen, wie es funktioniert. Wobei er klarstellt, dass in der Mannschaft selbst der Aufstieg kein großes Thema sei. „Großes Thema sind die letzten sechs Spiele, in die wir gehen, um zu gewinnen. Alles, was am Ende noch draufkommt, ist absoluter Bonus.“
Hannover soll Angst bekommen
Trotz der Bielefeld-Niederlage sei die Partie gegen Hannover auf keinen Fall ein Do-or-die-Spiel, das man auf keinen Fall verlieren darf. „Wir gehen nicht mit dem Mindset ins Spiel, dass wir verlieren könnten. Das würde uns Energie rauben und unnötigen Stress machen. Wir glauben an uns, wir glauben an unsere Qualitäten“, sagt er und verspricht: „Wir wollen von Anfang an dafür sorgen, dass Hannover Angst vor uns hat und volle Kanone draufgehen. „Am Ende sollen die drei Punkte natürlich in Darmstadt bleiben.
Wo Richter in Zukunft bleibt, ist offen. „Ich sehe mich natürlich als Bundesligaspieler, Es wäre natürlich umso schöner, wenn wir das an diesem Standort schaffen könnten“, sagt die Mainz-Leihgabe. Bei den Rheinhessen hat er noch Vertrag bis 2027. Kontakt zu Mainz habe er nicht, auch von Mainz habe sich bei ihm noch keiner gemeldet. „Ich war ein Typ, der sich in vieles reingesteigert hat, was dann nicht funktioniert hat. Aber jetzt lasse ich vieles auf mich zukommen“, sagt er. „Ich bin voll hier und will die letzten sechs Spiele so positiv wie möglich bestreiten.“
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Bildquellen
- fcm-SVD2025-26-blog-0014: Arthur Schönbein
