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Frischer Schwung mit Furukawa – Kohfeldt erklärt späte Wechsel

Yosuke Furukawa, SV Darmstadt 98

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Lange agierte der SV Darmstadt 98 gegen Hannover in der Offensive ausgesprochen harmlos. Erst als Trainer Florian Kohfeldt in der 84. Minute alles auf eine Karte setzte und mit Yosuke Furukawa und Bartosz Bialek zwei weitere Angreifer einwechselte und zudem den Zwei-Meter-Mann Aleksandar Vukotic als Brechstange brachte, wurden die Lilien vor dem Tor gefährlich. Besonders der quirlige Furukawa zeigte einige gelungene Aktionen und scheiterte mit einem Schuss aus spitzem Winkel am Hannoveraner Keeper.

Auf die Frage, warum er denn erst so spät offensiv gewechselt habe, reagierte Kohfeldt zunächst etwas dünnhäutig. Er habe doch bereits nach einer Stunde mit Marco Richter für Merveille Papela schon sehr offensiv gewechselt.

Auf der Pressekonferenz erklärte er später, man habe gesehen, dass Furukawa auch auf Zweitliga-Topniveau Eins-gegen-Eins-Situationen auflösen könne. „Da kann man vielleicht fragen, warum der Trainer ihn nicht 15 Minuten früher bringt“, räumte er ein, fügte jedoch an: „Dafür hatte ich meine Gründe, weil das dann wirklich ein komplett offenes Visier gewesen wäre.“

Furukawa in die Startelf? Kohfeldt bremst

Auf die Frage, wie nah der 22-jährige Japaner an der Startelf sei, gab sich Kohfeldt nach der Pressekonferenz allerdings zurückhaltend. „Man muss auch immer sehen, was das in der Mannschaft auslöst und welche Balance das gebracht hätte“, sagte Kohfeldt. Furukawa habe die Leistung eben in Minute 85 und nicht in Minute 1 und 15 und 30 gezeigt.

Unabhängig davon glaube er an den Spieler, der sich in Darmstadt entwickeln soll. „Dass er aber jetzt die ganze Last auf seinen Schultern tragen soll, wäre mir ein bisschen zu früh“, sagte Kohfeldt. „Aber er hat seine Situation heute definitiv durch seine Einwechslung verbessert.“

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