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Enttäuschung ja, Depression nein – Florian Kohfeldt hat den SV Darmstadt 98 nach der Niederlage gegen Hannover nochmals auf den Saisonendspurt eingeschworen. Zugleich erinnerte er daran, dass die Mannschaft vor einem Jahr noch um den Klassenerhalt gekämpft habe. Die wichtigsten Aussagen des Lilien-Trainers nach dem offiziellen Teil der Pressekonferenz nach Stichworten:
Über Gegner Hannover
Die sind auf jeden Fall individuell eine Klasse für sich in dieser Liga. Sie haben Flügelspieler, die kaum zu stoppen sind im Eins gegen Eins. Sie haben einen Zielspieler im Zentrum, der extrem schwer zu verteidigen ist. Sie haben eine klare Spielidee, haben den Mut hinten rauszuspielen. Defensiv gibt es immer mal wieder Momente, wo man sie erwischen kann. Aber ansonsten haben die eine sehr gute Leistung gebracht. Deshalb sind sie definitiv Aufstiegsfavorit.
Über die derzeit nicht sichtbare Spielidee der Lilien
Ich weiß nicht, ob man das nach dem Spiel sagen kann. Dass wir weniger gelaufen sind, ist ein Fakt. Wir sind nicht komplett da, wo wir sein müssen körperlich. Das hat uns die Winterpause gekostet. Das habe ich ja schon in der einen oder anderen Runde gesagt. Und du kannst das dann nicht mehr am offenen Herzen reparieren. Bis dahin waren wir voll im Soll. Die Winterpause hat uns rausgeworfen. Ich finde aber schon, dass wir versucht haben, hoch zu pressen und in Tempoaktionen zu kommen. Es ist uns nicht immer gelungen.
Über die Abstimmungsprobleme und Ungenauigkeiten
Es spielen halt nicht mehr alle so zusammen wie in der Hinrunde. Aber das Gute ist: Es gibt noch fünf Spiele. Und ich glaube nicht, dass es in jedem der letzten fünf Spiele so sein wird. Da wollen wir unbedingt jeden Punkt holen, den wir holen können. Und dann schauen wir, wozu es reicht.
Über den Blick auf die Saison
Ich will mir diese Saison jetzt nicht irgendwie madig machen lassen. Letztes Jahr war um diese Zeit rechnerisch der Klassenerhalt noch nicht durch. Dass wir überhaupt hier sind, ist echt geil. Und deshalb will ich weitermachen. Ich verfalle nicht in Depression, weil wir dieses Spiel verdient verloren haben. Ich werde nach Gründen suchen. Ich werde alles tun, dass wir in Fürth gewinnen. Aber vor allen Dingen will ich, dass wir bis zum Ende der Saison mit Vertrauen, mit Leidenschaft und mit Mut Fußball spielen. Das haben wir uns verdient nach dieser Saison.
Über den großen Kreis mit Spielern und Staff nach dem Spiel
Das ist durch Zufall entstanden. Ich gehe seit Werder an jede Station und sage: Ich will auf gar keinen Fall vor oder nach dem Spiel einen Kreis. Und dann standen hier beim ersten Spiel in der Kabine auf einmal alle im Kreis. Und da war klar, dass ich etwas sagen muss. Inzwischen finde ich es nach dem Spiel sehr schön , weil es zeigt, was hier ist: Alle sind dabei, die Mitarbeiter kommen runter von der Tribüne, die Athletiktrainer sind dabei, alle Physios, alle Ersatzspieler. Es ist diese ganze Gruppe. Heute habe ich ihnen einfach noch mal Mut zugesprochen. Vielleicht hat es qualitativ nicht dazu gereicht, dieses Spiel zu gewinnen. Alle dürfen enttäuscht sein. Aber wir sind zu stark als Gruppe, als dass wir jetzt aufhören. Das fühle ich zu tausend Prozent.
Wie Florian Kohfeldt seine Wechsel erklärte und wie er Yosuke Furukawa sieht, lest ihr hier (->)
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Bildquellen
- SVD-h96-2025-26-blog-0062: Arthur Schönbein



Winterpause hat also gekostet bzw die Vorbereitung war nicht optimal. OK, gut.
Aber kann man nicht bis April auch die Fitness und frische Zuhause trainieren. Es sind doch Profis, gehen doch nicht wie ein Oberligaspieler zusätzlich auf die Arbeit. Was ist heute los im Fußball?
„Die sind auf jeden Fall individuell eine Klasse für sich in dieser Liga. Sie haben Flügelspieler, die kaum zu stoppen sind im Eins gegen Eins. Sie haben einen Zielspieler im Zentrum, der extrem schwer zu verteidigen ist. Sie haben eine klare Spielidee, haben den Mut hinten rauszuspielen“
Stimmt, ganz vergessen, die sind ja ein absolut überlegenes Top-Team – das allerdings bis gestern immer hinter uns stand.
„Es spielen halt nicht mehr alle so zusammen wie in der Hinrunde.“
Ach so, ok, na dann.
„Das hat uns die Winterpause gekostet.“
Ja, das war echt Mist, dass wir in die Winterpause mussten, während alle snderen durchspielen durften …
„Ich werde nach Gründen suchen. Ich werde alles tun, dass wir in Fürth gewinnen.“
Oh, super. Danke!!!!
Ganz im Ernst: Mich beschleicht ein mulmiges Gefühl. Nichts von dem, was er sagt, klingt nach nem Plan. Stattdessen alles irgendwo zwischen Ratlosigkeit und Pfeifen im Walde.
Interessantes Interview. Er schwimmt und sucht festen Grund. Nur ein Sieg in Fürth kann ihn den Job retten. Ich sehe keine physischen Defizite, sondern Strategische. Ist bisher die 2. Saison wo die Rückrunde schwächer ausfällt als die Hinrunde. Den Aufstiegstraum ist abzuhaken.
Mich beschleicht das Gefühl, dass er leider aktuell auch nicht wirklich eine Idee hat, woran es liegen könnte. Sehe da auch eine parallele zur vergangenen Saison. Da hatte man nach der Winterpause auch einen totalen Einbruch und keiner konnte sich die Gründe erklären.
Ob das nur an der ungünstigen Wintervorbereitung lag mag ich mal bezweifeln.
Ich habe bei unseren Spielen immer das Gefühl, die Mannschaft geht nicht an die Belastungsgrenze. Man hat nicht das Gefühl unbedingt den Sieg ziehen zu wollen. Das liegt aber sicher auch an der Wechsel-Taktik von Kohfeld. Da fehlt oft einfach mal der Impuls eines neuen Spielers. Lakenmacher hat am Samstag keinen Stich gemacht. Warum schmeiß ich da nicht mal den Güler oder den Bialek rein? Schlechter kann es dann ja nicht werden. Warum gibt man Furukawa nicht die Chance sich einfach auch mal früher zu beweisen. Was bringt mir ein Wechsel in der 82. Minute? Um dann vielleicht noch mal ranzukommen in der Nachspielzeit? Das hätte man auch bereits in der 60. Minute bei einem 2:0 Rückstand versuchen können. Das Argument mit: „dann muss man aber aufmachen und läuft Gefahr auf ein Kontertor“ zieht für mich halt auch nicht.
Entweder ich will gewinnen und riskiere was oder ich verliere halt und man redet darüber das die Mannschaft nicht alles reinschmeißt.
Von der nicht zufriedenstellenden Leistung aktuell (Gefühlt weniger Biss als der Gegner, Fehlpässe, wenig 2. Bälle und kein Zug zum Tor) abgesehen, bin ich mit der Saison bisher zufrieden. Ich wüsste auch nicht, warum man jetzt eine Trainerdiskussion starten sollte?
Man hat gegen Hannover gesehen, wie sehr Kai Klefisch gefehlt hat. Unter dem Eindruck der heutigen Meldung, dass der Spieler Ndiaye von Schalke, trotz Tatsachenentscheidung (gelb/rot) nicht gesperrt wird, frage ich mich, ob man gegen die fünfte gelbe Karte von Klefisch in Bielefeld nicht doch Einspruch hätte einlegen sollen, wenn der DFB nun neuerdings sogar Tatsachenentscheidungen nachträglich revidiert (oder nur bei Schalke??? Wie schon bei Dzekos Sperrenlänge???)
Man muss aber auch sehen, dass eigentlich Ndiaye gefoult wurde, Petkov von Elversberg die Verletzung von Ndiaye im Kauf genommen hat. Machte selbst den sterbenden Schwan, wälzt sich am Boden,
hält sich alibimässig das Knie.
Als er sieht, dass der Schiedsrichter gelbrot zieht, steht er wieder auf und bewegt sich vollkommen normal.
mMn müsste man Petkov wegen unsportlichen Verhaltens und Vortäuschung eine Verletzung eigentlich nachträglich sperren.
Aber ab nächste Saison darf der VA ja auch bei Eckbällen und gelbroten Karten eingreifen.
Mal sehen wie verwirrender das nächste Saison dann wird.
mMn gehört der VA so schnell wie möglich abgeschafft.
Tatsachenentscheidungen und fertig.
Zu meiner aktiven Zeit als Fussballer hat man mal Glück mal Pech bei Schiedsrichterentscheidungen. Da gab es keine grossen Diskussionen, wie seit Einführung des VA.
Im jetzigen VA – Zustand macht man den Fussball nur kaputt. Meine Meinung.