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Diese drei Dinge will Kohfeldt ändern

Preußen Münster - SV Darmstadt 98

Preußen Münster - SV Darmstadt 98

Apotheke im Hauptbahnhof

Die vergangene Saison des SV Darmstadt 98 einschließlich der Gründe für den schwachen Ausklang sind analysiert – und nun will es Chefcoach Florian Kohfeldt mit seinem Team in der kommenden Saison besser machen. Drei Themen hat er dabei besonders im Fokus.

Die Offensive

„Wir müssen auch mal Spiele gewinnen, wenn wir nicht richtig gut spielen“, sagt er. Das klingt zunächst fast banal, doch Kohfeldt führt es näher aus: „Wir haben nahezu alle Tore entweder über Standards erzielt oder herausgespielt. Ganz selten, und das wurde mehr als offensichtlich nach der Verletzung von Luca Marseiler, haben wir Aktionen im letzten Drittel gehabt, die über Eins-gegen-Eins-Situationen oder Tempo kreieren werden konnten.“

Das ist ein Grund, warum man in Noah Weißhaupt und Ibrahim El Kadiri bereits zwei Spieler mit solchen ausgeprägten Fähigkeiten verpflichtet hat – zusätzlich zu Marseiler und Yosuke Furukawa. Solche Spieler können zum einen mit ihren Aktionen weitere Standards schaffen, wenn der Gegner versucht, sie zu stoppen. Vor allem aber können sie mit ihren Aktionen Räume für ihre Mitspieler öffnen, wie Kohfeldt sagt.

Die Verletzten

Zwar sei die Grundverfügbarkeit der Spieler in der abgelaufenen Spielzeit höher als im Jahr davor. Die vielen Ausfälle von Schlüsselspielern im letzten Drittel der Saison sind für den Lilien-Trainer jedoch ein Grund, warum es am Ende nicht für mehr als Rang fünf gereicht hat.

„Wir müssen versuchen, dass die Ausfallzeit von Schlüsselspielern geringer wird“, sagte er. Man habe deswegen unter anderem einen weiteren Physiotherapeuten dazu geholt. Außerdem wurde in diesem Hinblick der Aufgabenbereich von Athletiktrainer Felix Forster etwas spezifiziert.

Die Spielweise

Grundsätzlich sei klar, dass die Mannschaft nach dem Abgang von Schlüsselspieler Fraser Hornby zum VfL Wolfsburg anders Fußball spielen werde. „Mein Lieblingsbeispiel ist immer: Nimm Harry Kane bei Bayern München raus, dann spielen die auch anders Fußball“, sagte der Coach. Insgesamt wolle man ein Stück weit unabhängiger von Einzelpersonen werden.

Deshalb gebe es auch das relativ breite Spektrum bei den offensiven Neuzugängen – zuletzt unmittelbar vor Trainingsbeginn mit El Kadiri. „Sicherlich war das auch nicht der letzte Neuzugang, über den wir diesen Sommer geredet haben“, stellte Kohfeldt klar.

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Bildquellen

  • scp-SVD2025-26-blog-0003: Arthur Schönbein
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