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Fernie: Schock über Keegan-Tod und eigener Trauerfall

Paul Fernie, SpVgg Greuther Fürth - SV Darmstadt 98

Paul Fernie, SpVgg Greuther Fürth - SV Darmstadt 98

Apotheke im Hauptbahnhof

Lilien-Sportgeschäftsführer Paul Fernie hat sichtlich bewegt auf den Tod des englischen Fußball-Idols Kevin Keegan reagiert. „Das schockiert mich wirklich ein bisschen“, sagte Fernie. Er kannte Keegan aus seiner Zeit in Doncaster, wo Fernie knapp drei Jahre als Scout gearbeitet hatte. In dieser Zeit sei Keegan, der in Doncaster geboren wurde, oft im Stadion gewesen.

„Eine sehr traurige Nachricht. Er war eine absolute Persönlichkeit für den englischen Fußball“, sagte Fernie. Keegan war als Spieler vor allem mit dem FC Liverpool erfolgreich gewesen. 1977 wechselte er zum Hamburger SV, für den er drei Jahre spielte. Später war er unter anderem englischer Nationaltrainer. Am Montag starb er im Alter von 75 Jahren an Krebs.

Unvergessen ist für Fernie Keegans Satz aus der Saison 1995/96. Damals stand das von Keegan betreute Newcastle im Titelrennen mit Manchester United. ManUnited-Coach Alex Ferguson hatte angedeutet, dass andere Mannschaften gegen Newcastle möglicherweise nicht so viel Einsatz zeigten wie gegen seine Mannschaft.

Der erzürnte Keegan reagierte vor laufender Kamera mit einer Tirade, die mit den Worten gipfelte: „Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ich würde es lieben, wenn wir sie schlagen. Ich würde es lieben.“ Die Aussage „Ich würde es lieben, wenn wir sie schlagen“ wurde später als der denkwürdigste Satz der Premier-League-Ära gewählt (->).

Fernie hat Trauerfall in der Familie

Keegan sei eine tolle Persönlichkeit gewesen, ein Top-Manager, der gewusst habe, wie man mit Menschen umgehe. Und er habe auch in Deutschland seine Geschichte beim Hamburger SV gehabt und hier Menschen geprägt. „Sehr traurig. Mein Beileid seiner Familie.“

Auch Fernie selbst musste gerade einen Verlust verkraften. Wegen eines Trauerfalls in der Familie wird er am Dienstag das Trainingslager der Lilien in Bad Wörishofen verlassen und zu seiner Familie nach England reisen.

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Bildquellen

  • sgf-SVD2025-26-blog-0051: Arthur Schönbein
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