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Nicolas Verkooijen: Allrounder mit viel positiver Energie

Nicolas Verkooijen, SV Darmstadt 98 Trainingslager Bad Wörishofen

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Nicolas Verkooijen lacht viel – vor dem Training, während des Trainings und wenn er nach der Einheit als einer der letzten Spieler den Platz wieder verlässt. „Das ist natürlich nicht jeden Tag gleich, aber ich versuche einfach, glücklich in meinem Leben zu sein“, sagt der 19-Jährige und lacht.

Im Sommer hat sich Verkooijen dem SV Darmstadt 98 angeschlossen, nachdem sein Vertrag in der 2. Mannschaft des niederländischen Spitzenteams PSV Eindhoven ausgelaufen war. Im Werben um den belgischen U21-Nationalspieler (ein Einsatz) stachen die Lilien mehrere Mitbewerber aus dem In- und Ausland aus. Trainer Florian Kohfeldt schwärmt von dem Talent, will es langsam aufbauen.

Warten auf den ersten Startelf-Einsatz

Bislang kam Verkooijen in jedem der drei Pflichtspiele dieser Saison als Einwechselspieler zum Zug. Natürlich hofft er auch bald auf einen Einsatz in der Startformation, formuliert aber keine Ansprüche. „Wir haben viele gute Spieler im Team“, sagt er. „Ich versuche, Tag für Tag und Schritt für Schritt besser zu werden. Wir werden sehen, wann die Zeit reif ist. Das entscheidet der Trainer dann.“

Die Rückennummer Zehn hat er sich selbst ausgesucht, auch wenn er sich bewusst ist, dass das etwas mehr Druck und Aufmerksamkeit bedeutet. „Aber ich werde daran wachsen und zeigen, was ich kann“, sagt er. Und ohnehin sei er nicht der klassische Zehner, der immer am meisten dribbelt.

Höhere Intensität in Deutschland

„Ich komme über das Laufen und über den Kampf“, stellt er klar. Von seiner Spielanlage sei er ein Allrounder im Mittelfeld. „Ich bin multifunktional, kann auf der Acht, der Sechs spielen, auf der rechten Seite, auf der Zehn und auf der linken Seite, eigentlich überall“, sagt er.

Es ist das erste Mal, dass er so weit von seiner Heimat weg ist. Die größte Umstellung ist für ihn die deutlich höhere Intensität in Deutschland. Es werde länger trainiert und in den Spielen habe man deutlich weniger Zeit, den Ball zu kontrollieren, bevor man angegriffen werde, sagt er.

Das ist Verkooijens deutsches Lieblingswort

Erste Erfahrungen mit dem Ausland hat der junge Belgier bereits in den Niederlanden gemacht, wobei Eindhoven aber nur etwa eine Autostunde von seinem Heimatort entfernt war. Und ohnehin ist sein Vater Niederländer. In Darmstadt hat er nun in Lance Duijvestijn, Milan Smit und Ibrahim El Kadiri drei Landsleute im Team, was ihm das Einleben erleichtert.

Von Cliquenbildung kann jedoch keine Rede sein. Privat verbringt er viel Zeit mit den Youngstern Milian Herbst und Manolo Merx (beide 18). In der Kabine wird in erster Linie Englisch oder Deutsch gesprochen. Bei letzterem beherrscht er bereits die wichtigsten Fußballbegriffe und lernt fleißig weiter. Sein aktuelles Lieblingswort im Deutschen? „Genau!“, sagt er und lacht.

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