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Lührs soll die Achse stärken – Mikelbrencis im Kommen

SV Darmstadt 98 - Hannover 96

SV Darmstadt 98 - Hannover 96

Apotheke im Hauptbahnhof

Viel Hoffnung hatte Florian Kohfeldt vor der Saison auf die eingespielte Defensivachse in einem zu großen Teilen neu formierten Team des SV Darmstadt 98 gesetzt. Doch bis auf Patric Pfeiffer musste der Lilien-Coach dann ab dem 2. Spieltag jede Partie mindestens einen Spieler ersetzen: Erst wurde Hiroki Akiyama krank, dann flog Kai Klefisch in Dresden mit Gelb-Rot vom Platz und schließlich handelte sich Aleksandar Vukotic gegen Hannover glatt Rot ein. „Ich sehne mich schon danach, dass diese Basis stabil Woche für Woche da ist“, sagte Kohfeldt am Freitag. 

Bis auf den für zwei Spiele gesperrten Vukotic wird diese Achse nun beim anstehenden Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 13 Uhr) zur Verfügung stehen. Und für Vukotic wird voraussichtlich Neuzugang Yannik Lührs in der Innenverteidigung zum Einsatz kommen. Der war bereits nach der Hinausstellung von Vukotic eingewechselt worden und hatte durchaus zu gefallen gewusst.

„Er hat sehr gut gespielt“, sagte Kohfeldt über ehemaligen Hannoveraner, der auch schon für die Zweitvertretungen von Dortmund und Hoffenheim gespielt hat. „Er hat in der Box sehr gut verteidigt, ist ruhig gewesen.“ Damit habe der 23-Jährige die Eindrücke aus dem Training und den Testspielen bestätigt. Lührs sei ein sehr physischer Innenverteidiger, der viele Laufmeter mache und zudem ein sehr gutes Stellungsspiel habe. „Wir sind sehr, dass er bei uns ist.“

Mikelbrencis drängt in den Kader

Während Lührs die gesamte Vorbereitung mit den Lilien bestritt, stieß Rechtsverteidiger William Mikelbrencis erst vergangenes Wochenende zum Team. „Willi macht einen sehr guten Eindruck. Er hat mit der Mannschaft trainiert, alle Trainingsanleihen diese Woche bestritten und nicht darauf reagiert“, sagte Kohfeldt über den 22 Jahre alten Franzosen, der bis zum Sommer beim Hamburger SV gespielt hatte und seitdem ohne Mannschaftstraining war.

Nach dem Abschlusstraining der Lilien am Freitag wollte der Coach entscheiden, ob er den Neuzugang mit nach Kaiserslautern nimmt. „Er ist sicherlich kein Kandidat, der 80, 90 Minuten spielen könnte. Aber vielleicht ein Kandidat für den Kurzeinsatz.“

Großes Lob für Verkooijen

Weichen aus der Startformation muss wegen der Rückkehr von Klefisch womöglich Nicolas Verkooijen. Der 19 Jahre alte Belgier hatte gegen Hannover sein Startelf-Debüt für die Lilien gegeben. „Nico hat es wirklich top gemacht“, sagte Kohfeldt. „Ich glaube zu tausend Prozent, dass er ein Top-Top-Spieler wird.“ Und dennoch sei es für die Mannschaft wichtig, Spieler wie Klefisch mit seiner umfassenden Liga-Erfahrung im Team zu haben, an denen sich andere Spieler aufrichten können.

So könnten sie spielen

Schuhen – Lannert, Pfeiffer, Lührs, Petretta – Klefisch, Akiyama, Weißhaupt. Duijvestijn, Furukawa – Smit

Es fehlen: Vukotic (Rotsperre), Lakenmacher (Adduktorenprobleme), Nürnberger (Trainingsrückstand), Papela (Knieoperation), Marseiler (Kreuzbandriss)

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