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Schweinshaxe, Mama und eine starke Physis – so tickt Hojae Lee

Hojae Lee, SV Darmstadt 98

Hojae Lee, SV Darmstadt 98

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Warum Hojae Lee sich für Darmstadt entschied, welche Rolle sein Vater in seiner Karriere spielte und was er von Schweinshaxe hält – knapp zwei Monate nach seinem Wechsel ans Böllenfalltor gibt der 25 Jahre alte Angreifer Einblicke in seine ersten Erfahrungen mit den neuen Teamkollegen, mit dem deutschen Fußball und mit der deutschen Küche. 

… die Gründe für den Wechsel zu den Lilien

Ich wollte auf einem hohen Niveau spielen. Ich wollte mir beweisen, dass ich besser und in einer höheren Liga spielen kann. Ich wollte mich als Fußballer verbessern

… der Austausch mit Ex-Lilien-Spieler Seung-ho Paik

Er hat mir erzählt, dass Darmstadt ein guter Ort ist, um Fußball zu spielen, dass hier alles gut organisiert ist. Und er hat mir alles Gute für meine Zukunft in Darmstadt gewünscht.

… die ersten Wochen im Team

Ich habe versucht, schnell die Kultur und das Team zu adaptieren. Viele meiner Teamkollegen haben mir geholfen – Vuko (Aleksandar Vukotic), Hiro (Hiroki Akiyama), Kai (Klefisch). Alle sind sehr hilfsbereit. Die Kultur ist dagegen nicht komplett neu für mich, weil ich ja schon in in Neuseeland gelebt habe.

… seine Wohnsituation

Es ist sehr ruhig in Darmstadt. Ich habe ein Apartment etwa 15 Minuten außerhalb gefunden. Ich lebe dort im gleichen Haus wie schon Hiro, Furu (Yosuke Furukawa) und andere Spieler. Zuerst bin ich alleine gekommen, aber ein paar Wochen später kam meine Mutter, um für mich zu kochen und zu helfen.

… die Rolle seines Vaters Ki-hyung Lee, der selbst Profi war

In jedem Team, in dem ich gespielt habe, hat er mir geholfen, mich zu festigen und mich an die Strategie des Teams anzupassen – schließlich war er auch Trainer. Und über den Wechsel nach Darmstadt war er sehr glücklich, weil es sein Traum gewesen war, einmal in der Bundesliga oder einer anderen höheren Liga zu spielen. Er hat es nicht geschafft, aber als sein Sohn habe ich es geschafft.

… der größte Unterschied zwischen K League und der 2. Liga?

Ich denke, es ist die Geschwindigkeit. Der Tempo des Spiels ist die größte Umstellung. Und der deutsche Fußball ist wesentlich körperlicher.

… sein aktueller Leistungsstand

Vielleicht 60 Prozent. Ich habe noch mehr zu geben. Wenn ich die nächsten Chancen bekomme, dann will ich auf 100 Prozent kommen.

… seine Rolle als Joker in den ersten Spielen

Natürlich wollen alle Spieler das Spiel beginnen. Es ist die Entscheidung des Trainers. Ich als Spieler muss 100 Prozent geben, wenn die Gelegenheit kommt.

… seine Stärken

Das Körperliche. Und ich denke, dass ich dem Team Energie mit meiner Dynamik geben kann.

… wo er Verbesserungspotenzial sieht

Vielleicht in kleineren Teilen. Ich kann zum Beispiel mit meinen Teamkollegen sicher noch besser zusammen spielen.

… eine erfolgreiche Saison ist es für ihn, wenn…

Meine erfolgreiche Saison ist die der Mannschaft. Wenn die Mannschaft gut arbeitet, dann ist es meine gute Saison.

… seine Nationalmannschaftskarriere (bislang drei Länderspiele)

Für dieses Jahr gibt es keine Pläne, zu Länderspielen zu reisen

… sein Plan, Deutsch zu lernen

In den ersten Wochen war viel los, da hatte ich wenig Zeit. Ich habe ein paar Wörter gelernt, aber nicht viel. Es ist schwierig.

… die deutsche Küche

Ich hatte Schnitzel und Schweinshaxe. Die Schweinshaxe war sehr gut und sehr groß. Und ich liebe Schnitzel mit Pilzsoße.

(aufgezeichnet in einer Medienrunde mit Hojae Lee am Dienstag)

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Bildquellen

  • IMG_6261: Stephan Köhnlein
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