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Rechtsverteidiger-Position: Wer die Nase vorn hat

Christopher Lannert, William Mikelbrencis, Matthias Bader, SV Darmstadt 98

Christopher Lannert, William Mikelbrencis, Matthias Bader, SV Darmstadt 98

Apotheke im Hauptbahnhof

Christopher Lannert, William Mikelbrencis und Matthias Bader – drei Rechtsverteidiger hat der SV Darmstadt 98 aktuell im Kader. Zwei kämpfen um den Platz in der Startelf, der dritte hat im Moment mal wieder andere Probleme.

Bislang war Christopher Lannert (28) auf der rechten Abwehrseite gesetzt. Der Neuzugang aus Bielefeld stand in jedem Spiel in der Startformation. „Chris spielt das total solide bislang“, sagt Trainer Florian Kohfeldt. Allerdings gab es bisweilen auch Schatten in den Darbietungen Lannerts – etwa beim 1:5 zuletzt in Wolfsburg, wo er gegen den überragenden Fabian Reese fast kein Land sah.

Der Ende August verpflichtete William Mikelbrencis (22) arbeitet noch seine Rückstände auf, weil er sein letztes Pflichtspiel vor dem Wechsel im Mai für den Hamburger SV bestritten hatte. Er konnte aus organisatorischen Gründen die Reise in die USA nicht mitmachen, trainierte in Darmstadt wie Noah Weißhaupt (Geburt des ersten Kindes) aber mit der U21.

Zudem absolvierte Mikelbrencis noch einen zusätzlichen Fitnessblock, wie Kohfeldt sagte. Eigentlich habe der Franzose nach dem Wolfsburg-Spiel nur einen Tag frei gehabt. „Das ist ein offener Konkurrenzkampf“, erklärte der Lilien-Coach mit Blick auf das Duell mit Lannert. „Willi ist auf jeden Fall jetzt in einer körperlichen Verfassung, dass ich ihm ein Zweitligaspiel über länger als eine halbe Stunde zutrauen würde.“

Was Kohfeldt über Bader sagt

Etwas außen vor ist derzeit Matthias Bader (29), der wegen einer Augenverletzung nicht mit in die USA gereist war und auch gegen Cottbus voraussichtlich nicht zur Verfügung steht. „Bei Matze rede ich nie über Qualität“, sagte Kohfeldt. Der Spieler sei von den Fähigkeiten einer der besten Rechtsverteidiger der Liga.

„Aber wir müssen auch nicht groß drumherum reden, dass er leider selten verfügbar ist.“ Bader hatte sich vor zwei Jahren das Kreuzband gerissen, kam danach bislang nicht mehr richtig auf die Beine. Im Winter wurde er erneut am Knie operiert, hinzu kamen weitere Blessuren.

Das Ziel seien deswegen momentan bei Bader erstmal mehrere Wochen stabiles Mannschaftstraining. „Dann können wir darüber reden, wo er in diesem Konkurrenzkampf einsteigt“, sagte Kohfeldt. „Ich weiß aber immer, wenn er diese vier, fünf, sechs Wochen hat, dann ist er ein Top-Rechtsverteidiger in der 2. Liga.“

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Mehr Informationen zu Lannert und Mikelbrencis gibt es hier (->) in unserem Lilien-Album.

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