Analysiert, die Fehler thematisiert und dann den Blick nach vorn – die 1:4-Pleite bei Dynamo Dresden war schnell abgehakt.

„Wir haben heute Nacht eine klare Analyse gemacht und das mit der Mannschaft heute Morgen aufgearbeitet. Wir haben gezeigt, was wir wollen und was wir nicht mehr wollen. Damit ist die Sache auch erledigt“, sagte Trainer Dirk Schuster am Sonntag beim Auslaufen. „Wir haben jetzt nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Schon am Dienstag geht es weiter. Ich glaube, es ist eine gute Sache, dass wir dieses Spiel da wieder geradebiegen können.“

Dann kommt Arminia Bielefeld ans Böllenfalltor (Anstoß 18.30 Uhr). Da war doch was? Das „Wunder von Bielefeld“, als die Lilien in der Relegation sensationell den Aufstieg in die Zweite Liga schafften, liegt allerdings schon mehr als vier Jahre zurück. „Das ist eine schöne Erinnerung. Aber es geht am Dienstag um drei Punkte in der Zweiten Bundesliga“, sagte Schuster.

„Glück und Pech muss man sich erarbeiten“

Dann soll sich auch seine Mannschaft besser präsentieren. Denn Mentalität und Zweikampfquote hätten in Dresden nicht gestimmt, sagte Schuster. „Das war das, was mich geärgert hat“, räumte er ein. Dass das zweite und das dritte Tor für Dresden unglücklich abgefälschte Bälle waren, will Schuster nicht anführen.

„Glück und Pech muss man sich im Fußball erarbeiten“, sagte er – und verwies auf Patrick Ebert, Dresdens Torschützen zum 2:1. „Wenn ich sehe, wie der Ebert da vorher zwei- dreimal gegrätscht hat, dann hat man es auch irgendwie erzwungen. Diese Szene war sinnbildlich.“

Übrigens …

Für Bielefeld spielt seit dieser Saison auch ein alter Bekannter: Sven Schipplock, in der Saison 2016/17 eher glückloser Leihspieler bei den Lilien. Ob es am Dienstag zu einem Wiedersehen kommt, ist allerdings offen. Der Angreifer fehlte zuletzt nach Knieproblemen. Ohnehin verfügen die Ostwestfalen mit Andreas Vogelsammer und Fabian Klos über eines der besten Sturm-Duos der Liga.

Klos ist neben Torhüter Stefan Ortega, Abwehrspieler Stephan Salger und Mittelfeldakteur Tom Schütz einer von vier Bielefeldern im aktuellen Kader, die beim legendären 2:4 gegen Darmstadt auf dem Platz standen. Bei den Lilien sind es drei: Aytac Sulu, Sandro Sirigu und Rückkehrer Marcel Heller.

Bildquellen

  • SGD-D98-006: Arthur Schönbein

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