Freier Tag gestrichen – aber trotzdem war es laut Dirk Schuster kein Straftraining. Der Lilien-Coach hat in der TV-Sendung „hr-heimspiel“ am Montagabend versucht, entsprechende Berichte zu relativieren. Nach dem 2:4 bei Holstein Kiel am Freitag – der dritten Niederlage in Folge – hatte er den freien Sonntag gestrichen und die Mannschaft um 9 Uhr antreten lassen.

„Das war in dem Sinne kein Straftraining, wie man sich das vorstellt“, sagte er. „Wir hatten eine sehr kurze Nacht, nachdem wir aus Kiel zurückgekehrt sind, und wir hatten es an dem Regenerationstag nicht geschafft, die gesamten Sequenzen aneinanderzuschneiden, die genaue Analyse zu machen, was wir verkehrt gemacht haben, aber auch was wir gut gemacht haben.“

Deswegen habe man sich entschieden, das am Folgetag zu machen. Nach der Videoanalyse habe man dann noch einen Regenerationslauf über sechs Kilometer gemacht – „damit wir uns noch ein bisschen bewegen“. Das sei „eine ganz normale Sache“.

„Werden gegen den HSV gut vorbereitet sein“

„Englische Woche, kein Punkt, das fühlt sich nicht gut an“, sagte Schuster mit Blick auf die Niederlagen gegen Dresden (1:4), Bielefeld (1:2) und Kiel (2:4) und die insgesamt zehn Gegentore. Seine Mannschaft habe aber „nicht nur Mist gespielt“.

Am Freitag (18.30 Uhr) gastiert der Hamburger SV am Böllenfalltor. „Wir werden sehr gut vorbereitet sein und dem HSV, der als großer Favorit ins Spiel geht, einen großen Kampf liefern können“, verspricht Schuster.

Für die Rückkehr in die Erfolgsspur fordert er: „Wir müssen diese Gier wieder entwickeln, dem Gegner das Leben schwer zu machen.“Außerdem müsse die Mannschaft die kleinen Fehler abstellen, die zuletzt so großen Schaden angerichtet hatten. „Diese Dinge haben etwas mit maximaler Konzentration und mit Verantwortungsbewusstsein zu tun.“

 

Bildquellen

  • schuster-002: Arthur Schönbein

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