Mit der spielerischen Entwicklung der Mannschaft ist Immanuel Höhn zufrieden, mit der bisherigen Punktausbeute nicht. Im zweiten Teil des Lilienblog-Interviews (Teil 1 gibt es hier) räumt der Innenverteidiger auch ein, dass er die Unzufriedenheit einiger Fans durchaus wahrnimmt, und gibt ein Versprechen ab.

Mit dem VfB Stuttgart und dem Hamburger SV habt Ihr noch mal zwei Hochkaräter zum Jahresabschluss …

Immanuel Höhn: Das sind natürlich zwei Kracher. Aber es ist nicht so, dass wir vor Angst erstarren, im Gegenteil. Wir freuen uns auf die Spiele und wollen da auch etwas Zählbares mitnehmen.

Die Vorrunde ist ja fast vorbei. Wie lautet Dein Fazit der ersten 16 Spiele?

Immanuel Höhn: Ich finde, dass wir uns spielerisch entwickelt haben. Allerdings haben wir für die gezeigte Leistung ein paar Punkte zu wenig. Das wirkt dann aus der Außensicht vielleicht nicht immer so positiv, wie es eigentlich sein könnte. Die Art und Weise, wie wir auftreten, stimmt nicht ganz mit unserer Punktezahl überein. Damit können wir nicht zufrieden sein. Statt 19 Punkten könnten es schon ein paar über 20 sein. Das ist das Ärgerliche. Aber es geht immer auch um Entwicklung. Und wir sind davon überzeugt, dass wir die Punkte, die wir im einen oder anderen Spiel haben liegen lassen, in der Rückrunde zurückholen werden.

Spürt Ihr Unzufriedenheit oder Unruhe bei den Fans? Wie nehmt Ihr die Stimmung um Euch herum wahr?

Immanuel Höhn: Natürlich führen wir nach den Spielen Gespräche, wo der eine oder andere Fan auf einen zukommt und seine Meinung sagt. Da hat man schon das Gefühl, dass einzelne nicht ganz so zufrieden sind. Das würde alles positiver ausfallen, wenn wir drei, vier, fünf Punkte mehr hätten, die ohne Probleme da sein können. Deswegen sieht der eine oder andere die Situation vielleicht etwas schwarzer, als sie eigentlich ist. Auf der anderen Seite haben wir von unseren Fans auch in Wiesbaden wieder viel Applaus nach dem Spiel erhalten. Wie gesagt: Mit der spielerischen Entwicklung können wir zufrieden sein. Es fehlen nur die Punkte. Aber die kommen auch wieder dazu.

 

Bildquellen

  • 21-Höhn-Immanuel: Arthur Schönbein

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