Marcel Schuhen will sich bei etwaigen Geisterspielen bei seinen Kommandos an die Mitspieler nicht zurückhalten. Auch dass man das dann – anders als bei einem vollen Stadion – auch im Fernsehen mitbekommen wird, stört ihn nicht. „Da fallen halt manchmal auch nicht so sanfte Worte auf dem Platz, was aber völlig normal ist“, sagt der Lilien-Keeper.

Gedanken, was er dann nicht mehr sagen wird, hat er sich nicht gemacht: „Ich lass einfach laufen“, sagt er lachend. „Wenn mal was Raueres dabei ist, dann ist das halt so.“ Das gehöre im Sport dazu. Oft habe das ja auch eine positive Wirkung.

Er sei allerdings „nicht der klassische Trash-Talk-Spieler“, stellt er klar. Bei dieser verbal geführten psychologischen Kriegsführung soll der Gegner mit zahlreichen Beleidigungen zermürbt werden. „Es wird dann einfach mal laut.“

Auch ein Satz wie „Du Blinder, da musst Du hin“ gehöre eigentlich nicht zu seinem Wortschatz. Aber er wolle sich nicht darauf festlegen, dass er das nicht sage. Sonst rutsche es ihm vielleicht doch mal raus – und alle hören es.

 

Bildquellen

  • FCN-SVD-2019-20-blog-043: Arthur Schönbein

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