Diese Woche fällt voraussichtlich die Entscheidung, ob und wie es im deutschen Profi-Fußball weitergeht. Die Argumente für und gegen eine Fortsetzung sind bekannt. Mehr als Geisterspiele sind wohl nicht drin. Wie steht Ihr als Lilien-Fans zu diesem Thema? Und natürlich freuen wir uns auch, wenn Ihr uns Eure ausführliche Meinung über die Kommentarfunktion auf unserer Seite mitteilt.

Was haltet Ihr von einer Fortsetzung der Saison?

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Kommentare

  • hildegunst sagt:

    Es ist eigentlich ziemlich erbärmlich. siehe 1.FC Köln. es geht nicht um fans, solidarität oder gesellschaft. es geht einzig um kohle. und da hat ein spieler die eier mal wirklich mensch zu sein und wird aufs demütigenste zurückgepfiffen. gefühl mittlerweile:
    Die liga muss sterben, damit der fussball leben kann. ein ganz erbärmliches schauspiel… und unser verein mittendrin.

    • Stephan Köhnlein sagt:

      Klar geht es um viel Geld. Aber was passiert, wenn die Hälfte der Profivereine pleite geht? Am Ende überleben dann Bayern, Dortmund, Leipzig und Hoffenheim – aber eben nicht Karlsruhe, Nürnberg oder Bremen. Wird das dann besser?

  • Lothar Dönges sagt:

    Solange es keinen Impfstoff gegen das Coronavirus und kein Heilmittel gegen Covid-19 gibt, heißt es: Füße still halten. Zum Fußball gehören Zuschauer. Deshalb keine Geisterspiele! Oder sollte man besser drei Buchstaben streichen: keine Gierspiele!
    Wo das wirtschaftlich für die Fußballunternehmer hinführen wird, das ist ungewiss. Aber irgendwann werden wieder Tore fallen. Die Gegengerade lebt weiter und die Fans auf der Süd werden auchwieder da sein – egal in welcher Liga.
    Sollte es tatsächlich Geisterspiele geben, dann werde nicht nur ich über Stadionbesuche nach der Krise nachdenken.

  • Andreas sagt:

    Ist der eigene Job in Gefahr? Das wünsche ich keinem.

    Der Blick ruht immer nur auf den Spielern, aber was ist mit den vielen Arbeitsplätzen in den Vereinen? In diesen Vereinen arbeiten normale Angestellte und zwar wesentlich mehr als Profifussballer. Die hier getätigten Kommentare sind doch ein Schlag ins Gesicht jedes Angestellten des SV98.

    • Lothar Dönges sagt:

      Richtig erkannt, Andreas.
      Wenn eine Mannschaft absteigt, dann redet niemand darüber, wieviel Angestellte der Geschäftsstelle gehen dürfen. Die Spieler ziehen ein anderes Trikot an, der Berater kassiert beim Wechsel fein mit. Jetzt wo es an deren komfortable Einkommensverhältnisse geht, da werden die Angestellten vorgeschickt.

    • hildegunst sagt:

      Da haben sie natürlich recht. Aber was ist z.B. mit 100000enden Selbständigen, Kulturschaffenden, Aleinerziehenden. Was ist mit den Pflegekräften? Was ist mit den Gastronomen? Was ist mit all denen? 100000ende haben gerade Ihren Job verloren oder werden ohne Schuld in H4 geschickt. Das Geschachere um den Fussball ist ein Schlag ins Gesicht all jener. Ich weiss wovon ich rede. Und ich lieb den Fussball und unseren Verein. Ausserdem verleitet es, genau wie die bekloppte Maskendiskussion und die Öffnung von Ikea, Autohäusern und allen anderen Konsumtempeln dazu die ganze Sache nicht mehr ernst zu nehmen. Das ist meiner Meinung nach nicht zu vermitteln was da gerade abgeht.
      Haupsache die Wirtschaft brummt, und die die vorher gef+++t waren sind es jetzt noch mehr.
      und auch das:
      Erinnert sich noch jemand an das akute Thema vor dem Lockdown? Causa Hopp? Was wurde da über Menschenwürde geraunt und die unverantwortlichen Fans … Das waren genau die, die als erste in die Initiative gingen und wahre Solidarität gezeigt haben und sich jetzt von Ihrem Lebensinhalt(Fussball) distanzieren, weil Ihnen ob des Gebahrens das süßliche ganz oben im Halse steht.

  • Andreas sagt:

    Im Kicker gibt es einen meiner Meinung nach sehr guten Gastbeitrag von Thomas Oppermann zu diesem Thema. Ich weiß nicht, ob ich den Artikel hier verlinken darf, aber er ist auch so nicht schwer zu finden. Nur ein Zitat aus diesem Kommentar: “In der Debatte um eine Fortsetzung der Saison und die Geisterspiele wird oft betont, dass dem Fußball in der Krise keine Sonderrolle zukommen dürfe. Das trifft zu, gilt aber in doppelter Hinsicht: Denn genauso wenig wie die DFL und ihre Vereine privilegiert werden dürfen, darf es in negativer Hinsicht zu einer Sonderbehandlung kommen. Die Vereine sind nicht zuletzt Wirtschaftsunternehmen. In Deutschland sind rund 56.000 Personen in und um den Fußball beschäftigt. In einer Zeit, in der wir darüber diskutieren, wann wir die einzelnen Wirtschaftsbereiche unter welchen Bedingungen wieder “hochfahren”, wäre es unfair, dem Fußball diese Abwägung zu verwehren.”

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