Die Vorbereitung hat Tim Skarke zu einem großen Teil mit einem Muskelfaserriss verpasst. Jetzt kämpft sichder frühere U21-Nationalspieler wieder an die erste Mannschaft heran. Beim 2:3 gegen Sandhausen gelang ihm erstmals seit gut einem Jahr wieder ein sehenswerter Treffer in den Winkel. Aber natürlich hätte der 23-Jährige lieber Punkte mitgenommen, wie er im Interview betont.

Tim, das Spiel gegen Sandhausen liegt schon ein paar Tage zurück. Trotzdem eine unnötige Niederlage – oder?

Tim Skarke: Auf jeden Fall. Wir haben uns das alle anders vorgestellt, wollten da einen Sieg holen. Das Sandhausen-Spiel ist aber vorbei. Jetzt liegt unser voller Fokus auf Regensburg. Da müssen wir kompakter stehen. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg.

Aber Dein Tor gegen Sandhausen war sehr schön …

Tim Skarke: Ja, schon. Aber ich hätte es lieber geschossen, wenn es das 2:2 gewesen wäre.

Es war das erste Tor seit vergangenem Sommer. Da hast Du in den ersten drei Spielen jedes Mal getroffen – und danach gar nicht mehr. Welche Lehren hast Du daraus gezogen? 

Tim Skarke: Da muss ich noch ruhiger und zielstrebiger werden, in den letzten Aktionen nochmals das Quäntchen drauflegen. Dann klappt das auch.

Du hast fast die gesamte Vorbereitung verletzt versäumt. Wie weit bist Du jetzt?

Tim Skarke: Ich fühle mich sehr fit. Dass ich mit einem Muskelfaserriss dreieinhalb Wochen ausgefallen bin, war natürlich extrem bitter in der Vorbereitung mit dem neuen Trainer. Aber ich versuche jetzt, mich ranzuarbeiten und zu empfehlen.

Es ist ja wahrscheinlich auch schwer, weil der neue Trainer ein anderes System spielen lässt. Wie sehr konntest Du das schon aufnehmen und verinnerlichen?

Tim Skarke: Auf jeden Fall ist das anders. Aber ich war Gott sei Dank nicht in der Reha, sondern immer am Platz mit den Jungs. Da konnte ich mir viel abschauen, auch mit dem Trainer reden. Schon gegen Magdeburg hat es ganz gut funktioniert. Ich weiß die Abläufe und kenne die Jungs schon ein Jahr. Da geht es schon etwas leichter.

„Keine speziellen Ziele“ – Skarke sieht von Woche zu Woche

Wie fällt denn Deine Bilanz nach einem Jahr Darmstadt aus?

Tim Skarke: Für mich war das sehr cool. Ich habe mich hier schnell eingelebt, mit der Mannschaft, dem Umfeld, fühle mich sehr wohl hier. Für mich ist das Jahr sehr schnell vergangen. Und jetzt freue ich mich auf die neue Saison.

Was hast Du Dir denn vorgenommen für die Saison?

Tim Skarke: Ich sehe von Woche zu Woche. Ich habe gerade erlebt, wie man sich nach einer Verletzung wieder heranarbeiten muss. Deswegen habe ich keine speziellen Ziele.

Und was kann die Mannschaft erreichen?

Tim Skarke: Ich glaube, wir haben ein großes Potenzial. Aber auch das müssen wir von Woche zu Woche abrufen.

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  • IMG_0624: Stephan Köhnlein

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