Teamgeist ist für Fabian Holland ein Schlüssel für den aktuellen Erfolg des SV Darmstadt 98. “Man merkt das auf und neben dem Platz”, sagt der Lilien-Mannschaftskapitän. Daran habe Trainer Torsten Lieberknecht einen großen Anteil. “Er hält die Truppe gut zusammen, auch die Jungs, die nicht so oft zum Zug kommen”, sagt Holland, der seit der Saison 2014/15 in Darmstadt spielt und damit dienstältester Spieler im Kader ist.

Vergleiche mit den Vorjahren seien schwierig. “Aber gerade die ersten Jahre hier in Darmstadt mit Bundesliga-Aufstieg 2015 und Klassenerhalt 2016 waren mit Blick auf den Teamgeist schon besonders”, sagt er. Über den Aufstieg will der 31-Jährige trotzdem nicht sprechen: “Es macht aktuell überhaupt keinen Sinn, darüber zu spekulieren”, sagt er. “Wir sind froh, dass es im Moment so gut läuft. Und da wollen wir weitermachen.” Dazu müsse man die Qualität, die in der Mannschaft steckt, in jedem Spiel zu 100 Prozent ausschöpfen.

Fabian Holland überzeugt auch auf ungewohnter Position

Hier sieht Holland auch den Grund dafür, wieso die in den vergangenen Spielzeiten obligatorische Herbstkrise bei den Lilien bislang ausgeblieben ist. “Qualität hatten wir in den Jahren davor auch”, sagt er. “Aber im Moment schaffen wir es, die konstant auf den Platz zu bringen. Wir nutzen unsere Torchancen und sind in der Defensive präsent. Das ist der große Unterschied.” Hinzu komme, dass die Mannschaft nach den Abgängen von Leistungsträgern wie Victor Palsson und Serdar Dursun sowie den Corona-Fällen zu Saisonbeginn schnell zusammengewachsen sei.

Fabian Holland, FC Schalke 04 - SV Darmstadt 98

Fabian Holland wirft ein – sein Ex-Coach im Hintergrund zeigt derweil eine vorbildliche Ballannahme 

Dass er nach Jahren als Linksverteidiger diese Saison schon öfters im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kam und dort sehr stark spielte, sieht er ohne große Emotionen. “Es kann schon sein, dass man da mehr ins Spiel eingreifen und sich freier bewegen kann”, sagt er. “Für mich persönlich ist die Position aber egal. Ich will da spielen, wo ich gebraucht werde und am meisten für die Mannschaft tun kann.”

Gute Erinnerungen an St. Pauli

Kommende Woche geht es dann im Spitzenspiel gegen Tabellenführer FC St. Pauli. An die Hamburger hat Holland gute Erinnerungen. Im Winter 2014 gelang ihm – damals noch als Leihspieler von Hertha BSC – sein erstes von bislang recht überschaubaren vier Toren in siebeneinhalb Jahren für die Lilien. Mit Blick auf die anstehende Begegnung zeigt sich der Kapitän optimistisch: “Wir wissen, dass St. Pauli enorme Qualität hat”, sagt er. “Aber wir sind auch gut drauf. Und wir haben ein Heimspiel.”

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Bildquellen

  • S04-SVD-2021-22-blog-0003: Arthur Schönbein
  • S04-SVD-2021-22-blog-0026: Arthur Schönbein

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