Lilienblog-Autor Frank Horneff zum Jahresabschluss beim SV Darmstadt 98.

Ausgerechnet Tobias Kempe! Wenn die besinnliche Weihnachtszeit noch irgendein Symbol im Blau und Weiß der Lilien gebraucht hat, konnte es nach dieser bislang so erfolgreichen Zweitliga-Saison eigentlich nur einen geben, der mit einem Tor in seinem 200. Spiel für den SV 98 zum Jahresabschluss den Deckel draufmacht. Eben jener Tobi Kempe. Es war kurz vor Schluss, die dritte Minute der Nachspielzeit, als der Mann für die besonders schönen und wichtigen Tore für den SV 98 in Regensburg zum 2:0-Auswärtssieg zum Endstand traf und damit den Schlusspunkt auf ein halbes Jahr Lilien-Geschichte setzte, wie es das bislang selten für das Team vom Böllenfalltor gab.

Aufstiegsrang zwei schlägt für den SV 98 in der Tabelle zu Buche, 35 Punkte unterm Weihnachtsbaum, einen Punkt hinter dem anderen Überraschungsteam in Liga Zwei, den Kiezkickern vom FC St. Pauli und fünf vor einem inzwischen durchaus etablierten Zweitligisten, dem anderen Sportverein aus Hamburg. So kann es gerne weitergehen mit den Lilien!

Doch jetzt ist erst mal auftanken angesagt. Für die Mannschaft und ihren Trainer Torsten Lieberknecht. Er ist der Trainer, der die Herzen der Lilien-Fans erobert hat, weil er ist, wie er ist. Er ist ein Geschenk für diesen Verein. Das hat vor einem halben Jahr wohl kaum jemand vorausgesehen. Er ist der Mann, der dem SV 98 und allen, die es mit den Lilien halten, mit seinen Jungs auf dem Platz eine bislang ganz besondere Zweitliga-Spielzeit geschenkt hat. Er und sein Team machen Freude: Und weil in diesen Tagen Wünschen ja Hochkonjunktur hat: So kann es gerne weitergehen mit den Lilien! Eine schöne Bescherung! Nicht nur zur Weihnachtszeit. Warum denn nicht im Sommer?

Bildquellen

  • FCSP-SVD-blog-2019-20-ball: Arthur Schönbein

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