Im Moment steht der SV Darmstadt 98 auf Aufstiegsrang zwei – und da möchte Mittelfeldspieler Fabian Schnellhardt auch so lange wie möglich bleiben. Ein konkretes Ziel habe man sich für den zweiten Teil der Saison bislang nicht gesetzt. Aber natürlich sei die Bundesliga der Traum eines jeden Fußballers. “Es wäre eine Lüge, wenn ich sagen würde: Das will ich nicht mehr erreichen”, sagt Schnellhardt, der am 12. Januar 28 Jahre alt wird

“Wir gehen in jedes Spiel mit der Absicht, drei Punkte zu holen”, sagt Schnellhardt weiter, räumt jedoch auch ein “Sicher wird das auch nicht immer gelingen.” Gerade in der starken und ausgeglichenen 2. Liga sei es schwierig vorherzusagen, was am Ende dann herauskomme.

SV Darmstadt 98, Trainingsauftakt

Zwei Rückkehrer: Fabian Schnellhardt (links) und Luca Pfeiffer (rechts) beim Trainingsauftakt nach der Winterpause.

Fabian Schnellhardt hat starke Konkurrenz

Auch was bei Schnellhardt persönlich im zweiten Saisonteil herauskommt, ist noch nicht abzusehen. In der Hinrunde war er zunächst gesetzt, musste dann erst wegen einer roten Karte und später wegen eines Muskelbündelrisses in der Wade pausieren. In seiner Abwesenheit überzeugten Klaus Gjasula und Tobias Kempe im zentralen Mittelfeld, wo sich auch Schnellhardt am wohlsten fühlt.

Die Verletzung ist inzwischen komplett ausgeheilt, aber Schnellhardt wird sich wohl zunächst hinten anstellen. “Ich gebe einfach Vollgas im Training – so wie jeder andere Spieler auch”, sagt er. “Ich mache mir da keinen großen Kopf. Wenn ich spielen sollte, freut es mich natürlich. Aber ich könnte es auch richtig einschätzen, wenn das nicht so wäre.”

Neuer Vertrag: “Ich war direkt zufrieden”

Kurz vor Weihnachten hatte der Verein die Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages mit Schnellhardt um zwei weitere Jahre bekannt gegeben. Das war nicht unbedingt abzusehen, schließlich hat der frühere U20-Nationalspieler in den bislang zweieinhalb Jahren bei den Lilien weniger als die Hälfte der möglichen Einsatzzeit bestritten. Letztlich ausschlaggebend für ihn seien die Mannschaft, der Verein und Trainer Torsten Lieberknecht gewesen, den er schon aus der gemeinsamen Zeit in Duisburg gekannt habe.

Ende November habe man erste Gespräche über die Ausdehnung der Zusammenarbeit aufgenommen und sich innerhalb weniger Tage verständigt, sagt er und fügt an: “Ich war direkt zufrieden und bin froh, dass es dann so schnell geklappt hat”

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Bildquellen

  • IMG_1391: Stephan Köhnlein
  • KSC-SVD-2021-22-blog-007: Arthur Schönbein

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