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Der SV Darmstadt 98 hat Meldin Dreskovic bis zum Saisonende an den ungarischen Erstligisten Nyiregyhaza Spartacus FC ausgeliehen. Das teilte der Verein am Freitagabend mit. Der Innenverteidiger war erst vor gut einem Jahr vom ungarischen Erstligisten Debreceni VSC ans Böllenfalltor gewechselt. In der vergangenen Rückrunde kam der mittlerweile 27-Jährige in zwei Pflichtspielen zum Einsatz. In der Hinrunde dieser Saison gehörte er kein einziges Mal zum Profikader.

Sportdirektor Paul Fernie hatte bereits vor Weihnachten im Lilienblog-Interview (->) durchblicken lassen, dass man für Dreskovic eine Lösung suche. „Verständlicherweise wünscht sich Meldin deutlich mehr Spielminuten, als er sie bei uns bislang gesammelt hat und höchstwahrscheinlich auch in der anstehenden Rückrunde bekommen hätte“, bekräftigte Fernie nun. Der Leihwechsel nach Ungarn sei eine sinnvolle Lösung, um ihm wieder regelmäßige Einsatzzeiten zu ermöglichen. Der Spieler kenne die Liga und habe dort bereits gute Leistungen gezeigt.

Nur drei Innenverteidiger – Personaldecke könnte schnell dünn werden

Dreskovic war im Januar 2025 als vierter Innenverteidiger geholt worden, weil sich abzeichnete, dass Christoph Zimmermann nach zahlreichen Verletzungen nicht mehr zu alter Stärke zurückfinden würde. Nun haben die Lilien in Patric Pfeiffer, Matej Maglica und Aleksandar Vukotic erneut nur drei gelernte und einsatzfähige Innenverteidiger im Kader, so dass die Personaldecke bei Verletzungen oder Sperren schnell sehr dünn werden würde.

Eine weitere Option als Innenverteidiger ist Kai Klefisch, der allerdings im defensiven Mittelfeld eine wichtige Größe ist. Für Youngster Max Pfister (18), der im Testspiel im Trainingslager gegen Wehen Wiesbaden in der Innenverteidigung durchspielte (neben Dreskovic übrigens), dürfte der Sprung allerdings noch ziemlich groß sein.

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Bildquellen

  • Meldin Dreskovic: Arthur Schönbein

2 Kommentare

  • Arnd Tremel sagt:

    Guude,

    Klefisch ist für mich keine Alternative als IV.
    In den letzten Spielen vor Weihnachten, als er in der IV aushalf oder sich zurück fallen lies, war er für mich ein Unsicherheitsfaktor.
    Ist im Mittelfeld auf der 6 besser aufgehoben und zu wichtig als Partner zu Akiyama.
    Auch wenn Klefisch auf der 6 in den letzten Wochen einige Schwåchen aufzeigte oder offenbarte hatte.

  • Frank Hofmann sagt:

    Keine Sorge, der verlorene Sohn der Stadt könnte bald wieder vor der Tür stehen, nachdem er in Spanien hinten runter gefallen ist.

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