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Schlechte Nachrichten von Matthias Bader. Bei dem Rechtsverteidiger des SV Darmstadt 98 wurde bei Untersuchungen in dieser Woche eine Verletzung am Innenmeniskus im rechten Knie festgestellt. Bader habe sich bereits am Mittwoch erfolgreich einem operativen Eingriff unterzogen und werde den Lilien damit in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen, teilte der Verein am Freitag mit. 

Gute Besserung, Matze! 🙏 Bei Matthias Bader wurde bei Untersuchungen in dieser Woche eine Verletzung am Innenmeniskus im rechten Knie festgestellt. Er hatte im Laufe des Trainingslagers in El Saler über Knieprobleme geklagt und mit dem Training aussetzen müssen. #sv98

SV Darmstadt 98 (@sv98.de) 2026-01-16T11:00:53.747Z

Bader war erst im Herbst nach mehr als einem Jahr Zwangspause wegen eines Kreuzbandrisses und dessen Nachwirkungen wieder in die Mannschaft zurückgekehrt. Im Laufe des Winter-Trainingslagers in El Saler hatte er über Knieprobleme geklagt und mit dem Training aussetzen müssen. Nach dem Ausfall haben die Lilien in Sergio Lopez nur noch einen gelernten Rechtsverteidiger im Kader.

Begründete Hoffnung auf baldige Rückkehr Baders

Dass die Lilien auf dieser Position deswegen auf dem Transfermarkt nochmals tätig werden, schloss Trainer Florian Kohfeldt nicht explizit aus. Er habe allerdings volles Vertrauen in den Kader, dass er diesen Ausfall auffangen könne. Es werde bei Bader auch kein „ewig ewig langer Ausfall“ sein, weil es sich eher um einen kleineren Eingriff gehandelt habe. Man rechne damit, dass er frühzeitig in dieser Saison wieder spielen könne.

Unklar ist dagegen, wann Killian Corredor mit seinen Hüftproblemen wieder zum Einsatz kommen wird. Bei dem zweitbesten Lilien-Torschützen der Hinrunde gibt es bislang keine Perspektive, auch wenn eine Operation derzeit wohl nicht notwendig sein wird. Ebenfalls pausieren muss Bartosz Bialek, der sich im Testspiel gegen Wehen Wiesbaden eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hat.

Kohfeldt sieht keine Parallelen zum Vorjahr

Befürchtungen, dass die Lilien wie vergangene Saison nach der Winterpause wegen der zahlreichen Verletzten einbrechen könnten, widerspricht Kohfeldt. Zum einen sei es nie sinnvoll, im Fußball über Jahre zu vergleichen, weil es immer eine andere Gruppe und andere Themen seien. „Wir so stabil geworden, dass uns solche Dinge nicht aus der Bahn werfen in unserer Arbeit.

Zum anderen sei die Situation personell weit von der des Vorjahres entfernt. „Letztes Jahr sind wir teilweise mit elf Feldspielern zu Spielen gefahren. Jetzt werden wir schon 20 Mann zusammenbekommen und ich mir den Kader angucke, dann ist da auch eine Menge Qualität. Das ist ein großer Unterschied zum letzten Jahr.“

Auch heute könne die Mannschaft elf gegen elf trainieren. „Letztes Jahr habe ich über drei Monate vier gegen vier trainiert“, sagte er. Und auch für die anstehende Partie in Bochum werde er nicht alle gesunden Spieler mitnehmen können.

Eine positive Nachricht gab es am Freitag auch: Linksverteidiger Fabian Nürnberger, bei dessen Einsatz Kohfeldt noch vergangenes Wochenende pessimistisch gewesen war, hat seine Knieprobleme soweit überwunden, dass er für das Spiel gegen Bochum wieder eine Option ist. Auch Paul Will, der die Wintervorbereitung größtenteils wegen einer starken Erkältung verpasst hatte, könnte dann wieder in den Kader zurückkehren. Anders als Nürnberger wäre er aber wohl nur ein Kandidat für die Bank.

So könnten sie spielen:

Schuhen – Lopez, Pfeiffer, Maglica, Nürnberger – Klefisch, Akiyama, Richter, Marseiler – Lidberg, Hornby

Es fehlen: Bader (Knie-OP), Corredor (Hüftprobleme), Bialek (Sprunggelenksverletzung)

(aktualisierte Version mit Aussagen Kohfeldt, Hintergrund, möglicher Aufstellung)

Auf welcher Position der Verein noch Verstärkung sucht, lest ihr hier (->).

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Bildquellen

  • scp-paderborn-SVD-2025-26-blog-0050: Arthur Schönbein

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