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Kunstschütze, Ketchup-Flasche und kein Linksverteidiger – unsere drei Thesen zum Spiel des SV Darmstadt 98 gegen den 1. FC Nürnberg.

  1. Kunstschütze: Hiroki Akiyama fand mit feinem Auge und starkem Fuß die Lücke in der Nürnberger Abwehr und brach mit seinem dritten Liga-Treffer den Bann.
  2. Ketchup-Flasche: Mit dem Toreschießen sei es wie mit einer Ketchup-Flasche, hat Luca Marseiler gesagt. Bis zum 19. Spieltag musste er schütteln, vielleicht läuft es ja jetzt nach seinem ersten Saisontor.
  3. Kein Linksverteidiger: Als Vertreter für den kurzfristig erkrankten Fabian Holland rückte der etatmäßige Mittelfeldspieler Merveille Papela auf die ungewohnte Position und konnte dort vor allem im ersten Durchgang nicht überzeugen.

Disclaimer: Bei den drei Thesen handelt es sich um die spontane und völlig subjektive Gefühlslage des Autors nach dem Spiel. 

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Bildquellen

  • m05-SVD-2023-24-blog-0001c: Arthur Schönbein

3 Kommentare

  • Frank Hofmann sagt:

    4. Kai Klefisch hat leider abgebaut, ist ein Unsicherheitsfaktor und Spielaufbau wird auch nicht besser. Dafür schckt man Will nach Fürth!
    5. Nürnberg hat es verpasst die 98er in HZ 1 auseinander zu nehmen. Das war mal gar kein Spitzenfußball. Total nervöse und hektisch
    6. Glanzloser Sieg über 90 Minten betrachtet. Punkte werden gerne mitgenommen
    7. Stadionstimmung weiterhin nicht so wie früher. Es reisst einem nicht mehr emotional mit
    8. Richter ist alleine da vorne überlastet, hoffe Corredor kommt wieder, oder die hochgelobte Winterleihe schlägt schnellstmöglich ein
    9. Bei Marseiler ist endlich der Knoten geplatzt
    10. Nürnberg konnte das 98er Dreamteam Lidberg-Hornby 96 Minuten aus dem Spiel nehmen, bedenklich!
    11. Passspiel: eine Katatsrophe heute über 90 Minuten gesehen
    12. Kohfeldt muss bis nächste Woche weiter hart am Passpiel arbeiten, das macht echt keine Freude

  • Matze sagt:

    1. Wie im Hinspiel ziemlich viel Glück gehabt, zumindest in HZ 1
    2. Spitzenmannschaften gewinnen solche Spiele, weil sie im richtigen Moment zuschlagen können
    3. Lidberg aus dem Spiel genommen, dafür dann volle Effektivität bei Akiyama und Marseiler

    • De Maddin sagt:

      Da gehe ich d’accord im Gegensatz zu vielem, das Frank oben geschrieben hat:

      – Nürnberg ist keine Laufkundschaft. Das war eine verhältnismäßig dickes Brett, dass die Lilien da zu bohren hatten. Und sie haben es sehr geduldig gebohrt und am Ende waren zwei Löcher drin.

      – Hatte nicht den Eindruck, dass Richter überlastet sei und hatte die Gelegenheit, viel von ihm aus ziemlicher Nähe zu sein. Im Gegenteil, den ein oder anderen Ball hat er betont lässig gerettet und auch gespielt. Und die Bälle waren gut weil sicher und originell.

      – Zu Franks 5: Nürnberg hat es verpasst die Lilien auseinanderzunehmen weil: Sie selbst „nervös und hektisch“ waren. Und weil Schuh Bälle abwehrt bzw. umleitet – und das besser als fast jeder Andere Torhüter in Liga 2

      – Zu Franks 10: Lidberg und Hornby sind bestimmt kein „Dreamteam“, aber sie funktionieren ganz gut zusammen. Hornby hat heute sehr viel im Mittelfeld geackert und ist sogar bis in den Strafraum zurückgekommen, um brenzlige Situationen zu löschen. Erfolgreich. Bravo! Wir sollten uns nicht so sehr auf die beiden fokussieren. Lidberg ist ein (für 2.Liga-Vehältnisse) sehr guter Stürmer, Hornby ein guter, dessen Wert aber nicht unbedingt im Sturm liegt.

      – Zu Franks 11: Passpiel = Katastrophe. Ganz bestimmt nicht. Da kam sehr viel an. Schwach ist häufig leider die Ballannahme. Marseiler macht den extraDreher, der den Gegner aus dem Tritt bringt – und manchmal gelingt er. Wesentlich ist für mich aber, dass der Pass in die Tiefe durchaus gesucht wird und – sobald er sich bietet oder er earbeitet wurde – auch gespielt wird. Könnte manchmal schon auch ein bisschen zügiger gehen, aber hey: wird!

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