Nach einer umfassenden und sachlichen Diskussion der Ereignisse rund um die Schiedsrichterleistung beim Spiel des SV Darmstadt 98 bei Dynamo Dresden ist klar: So kann es nicht weitergehen. Der Lilienblog hat in der folgenden Glosse die vier wichtigsten Konsequenzen zusammengefasst:
1. Keine unerfahrenen Schiedsrichter mehr
Spiele des SV Darmstadt 98 dürfen künftig nur noch von Schiedsrichtern geleitet werden, die mehr als 25 Spiele Erfahrung in der entsprechenden Liga haben. Wenn es Spiele sind, in denen es um mehr als Leben und Tod geht (also eigentlich alle Spiele der Lilien), liegt die Grenze bei 40 Spielen Erfahrung. Für die Leitung eines Darmstadt-Spiels qualifizieren können sich die Schiedsrichter durch die Leitung von einfachen und erwartungsgemäß problemlosen Partien mit Teams aus dem Tabellenmittelfeld (z. B. Hertha BSC), der Provinz (z. B. 1. FC Kaiserslautern) oder dem Zonenrandgebiet (z. B. 1. FC Magdeburg).
2. Umfassender Hintergrundcheck des gesamten Schiedsrichterteams
Es darf nie wieder vorkommen, dass ein Linienrichter aus Gelsenkirchen eine Partie von Darmstadt zugunsten des Aufstiegskonkurrenten Schalke manipuliert. Deswegen muss das gesamte Schiedsrichter-Team vor der Ansetzung für ein Lilien-Spiel einem umfassenden Hintergrund-Check unterzogen werden. Dabei reicht es auch nicht aus, nur auf den Herkunftsort zu gucken, denn auch ein vermeintlich unverdächtiger Unparteiischer aus Essen kann heimlich Schalke-Fan sein oder eine Oma in Dresden haben. Deswegen muss hier das Bundeskriminalamt (BKA) unbedingt unterstützend tätig werden.
3. Mehrstufiger Entscheidungsprozess
Um Fehleinschätzungen zu verhindern, muss der Entscheidungsprozess verfeinert werden. Der Schiedsrichter hat weiterhin mit dem Pfiff das erste Votum. Dann wird seine Entscheidung mit den Linienrichtern und dem vierten Offiziellen diskutiert. In der Folge wird der Videoschiedsrichter VAR hinzugezogen. Deren gemeinsames Votum wird anschließend in ein 20-köpfiges Fangremium mit Vertretern beider Teams gegeben, die unter Anleitung von Mediator Mario Basler einstimmig eine endgültige Entscheidung fällen. Damit der Prozess nicht zu sehr ausufert, sollte eine Entscheidung innerhalb von 30 Minuten nach dem Pfiff getroffen werden. Nur so kann der Fußball den Fans wieder zurückgegeben werden.
4. DFB muss transparent werden
Der DFB muss endlich öffentlich gestehen, dass er eine Fußball-Mafia ist. Zehntausende Fans, die das jedes Wochenende in wechselnden Rolle je nach Benachteiligung skandieren, können sich nicht irren: Es handelt sich hier um ein systematisches Vorgehen des Verbands, der damit die verdeckte Agenda vorantreibt, die kleinen Vereine von den Fleischtöpfen der Bundesliga oder – wenn das nicht gelungen ist – zumindest von den internationalen Wettbewerbe fernzuhalten. Weitere Belege für diese Verschwörung sind nicht nötig. Das liegt schließlich so auf der Hand wie die Tatsache, dass Bill Gates das Coronavirus entwickelt hat, um über den Impfstoff Mikrochips in den Köpfen zu installieren und unser Verhalten zu steuern.
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Bildquellen
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So isses un nett annersder
Netter Beitrag- aber wenn der DFB kein schlechtes Gewissen hätte, hätte er nicht Deniz Aytekin für das Spiel gegen Holzbein Kiel ausgeguckt. Soviel zum Thema Verschwörungstheorien…
Ich glaube, der DFB hat gar kein Gewissen🤣 Ansonsten pfeift Aytekin ja immer wieder Zweitligapartien, dass das jetzt eine Reaktion auf das letzte Spiel ist, ist aus meiner Sicht erst einmal Spekulation.
Und dass Paddy Pfeifer nur für ein einziges Spiel gesperrt wurde? Och komm …
Man nennt es Satire, die natürlich nur mit einem gewissen Grad an Humor zu verstehen ist….
Warum überhaupt ein Schiri, wenn er von der Fußballmafia DFB ist? Raus aus diesem versifften Ligabetrieb! Mach kaputt, was dich kaputt macht!!! Wenn der DFB nicht begreifen will, dass nicht wir ihn, sondern er UNS, die Lilien, braucht, muss er eben mit den Kosequenzen leben. Ultimatum: Hört auf, uns zu verpfeifen, oder wir machen auch bei der Super League mit. Und: Entscheidungen per Akklamation des gesamten Publikums. Dann stimmts wieder.
Sehr schön. Das wäre hiermit beschlossen.
Bitte einen Durchschlag an Kohfeld, dann kann er am Wochenende Satzungskonform den DFB kritisieren.