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Mittelfeldspieler Kai Klefisch spricht über die Slapstick-Tore von Braunschweig, seinen Torjubel gegen Kaiserslautern, die Vorsätze für das Düsseldorf-Spiel und seine Liebe zum Karneval, die derzeit jedoch hinten ansteht.

Kai, zuletzt habt ihr auswärts zweimal ein 0:2 noch aufgeholt. Was macht diese Mentalität der Mannschaft aus?

Auch wenn es diese Rückschläge gibt, ist für uns die ganze Zeit im Kopf klar, dass wir noch alles erreichen können. Manchmal gibt es einem dann noch mal diesen extra Push, um zu sagen: Wir sind nicht so drin, wir müssen noch mehr machen. Wenn wir an unser Limit kommen, dann ist bei uns alles möglich. Aber wenn wir wie in der ersten Halbzeit in Braunschweig nicht an unser Limit kommen, dann kriegt man eben auch so doofe Gegentore.

Ihr seid auf dem zweiten Platz, die Fans träumen ein bisschen vom Aufstieg. Ist das Thema bei euch?

Nein, das ist kein Thema. Letzte Woche waren wir gefühlt schon aufgestiegen. Und jetzt sind wir wieder Zweiter. Das kann so schnell gehen in dieser Liga. Das ist alles so eng. Deswegen macht es überhaupt keinen Sinn, vom Aufstieg zu reden. Wichtig ist, wie wir die nächsten Spiele angehen. Unser Credo ist, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen. Und deswegen konzentrieren wir uns jetzt auf das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag.

Was erwartest du für ein Spiel?

Auf jeden Fall einen sehr schwierigen Gegner. Die haben in den letzten Wochen Punkte gesammelt. Aber wir wollen ihnen unser Spiel aufzwingen. Wie gesagt: Wenn wir da an unsere 100 Prozent kommen, dann ist es möglich, die drei Punkte hier zu behalten.

Ihr seid jetzt seit zwölf Spielen ohne Niederlage. Aber ihr habt seit Ende November auch kein Auswärtsspiel mehr ohne mindestens zwei Gegentore gemacht. Sind die anderen so gut? Oder habt ihr da noch deutlich Luft nach oben?

Wir haben da auf jeden Fall Luft nach oben. Ich wusste gar nicht, dass es diese Statistik gibt. Aber klar, da müssen wir uns verbessern und es so gut machen wie zu Hause. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir jedes Auswärtsspiel zwei oder drei Tore schießen. Gegen Braunschweig hatten wir das Spiel im Griff. Und dann kriegen wir solche Slapstick-Tore durch Einwürfe. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Das meine ich auch damit, dass wir nicht an den 100 Prozent waren.

Du hast die Einwürfe angesprochen, die zu den Toren geführt haben. Wie verteidigt man das besser?

Es gilt nicht, den ersten Ball wegzukriegen. Entscheidend ist, was im Zentrum passiert. Da müssen wir mehr Schärfe haben, um auf den zweiten Ball zu gehen, auf die Abpraller. Es gilt, bei den Spielern zu bleiben, die den Rebound kriegen. Das haben wir schon in der Halbzeit knallhart angesprochen, damit uns so etwas nicht nochmal passiert. Wir sind dann mit einer anderen Attitüde aus der Pause gekommen. Ich glaube aber, unsere Laufleistung war auch nicht so berauschend. Das war auch ein Thema. Und jetzt gegen Düsseldorf wollen wir es besser machen.

Beim Kaiserslautern-Spiel hast du das Tor zum 3:0 und dann beim Jubel den Finger auf den Mund gelegt … (siehe Lilienblog-Beitrag ->)

Ja, das waren persönliche Gründe. Das habe ich für mich selber gemacht. Ich habe ja noch nicht so oft ein Tor gemacht.

Warst du vielleicht auch genervt von einer gewissen Kritik?

Was für eine Kritik? Nein. Das war einfach für mich selber.

Du bist ja gebürtiger Rheinländer, wir sind hier mitten im Karneval. Hast du gefeiert oder nimmst du dich zurück?

Nein, ich habe mich zurückgenommen. Sonst bin ich da immer sehr gerne in der Heimat. Aber ich glaube jetzt war es wichtig, mich nach den letzten Infekten auszukurieren. Und bei mir ist sowieso der volle Fokus auf die nächsten Spiele. Da muss der Karneval hinten anstehen. Auch wenn ich viele Nachrichten aus der Heimat bekommen habe.

Hand aufs Herz: Karneval in Köln oder in Düsseldorf?

Köln. Ich bin gebürtiger Leverkusener. Und den Großteil der Lieder kann ich auch.

(Aufgezeichnet in der Medienrunde mit Kai Klefisch am Dienstag)

Was Kai Klefisch zur Konkurrenzsituation auf seiner Position sagt, lest ihr am Mittwochmorgen im Lilienblog.

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