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Zwei gelb-gesperrte Leistungsträger muss Florian Kohfeldt beim Top-Spiel des SV Darmstadt 98 ersetzen. Bei Mittelfeldspieler Kai Klefisch legte sich der Lilien-Coach am Freitag ungewohnt offen auf Merveille Papela fest. Bei Angreifer Isac Lidberg prüft er dagegen verschiedene Optionen.
„Auf der Doppel-Sechs ist es, wie wir immer gesagt haben: Wenn Kai ausfällt, dann ist Mey der Spieler, der auch von seiner eigenen Physis, von seinem Zweikampfverhalten die Balance in unserem Spiel hält neben Hiro (Akiyama)“, sagte Kohfeldt. „Von daher wäre es Quatsch da herumzureden: Mey ist sicherlich der Favorit auf die Position.“
Für Papela wäre es der siebte Startelf-Einsatz in der Liga in dieser Saison. Zuletzt hatte er im Heimspiel gegen Kiel begonnen, wo er zur Halbzeit allerdings wegen Gelb-Rot-Gefahr ausgewechselt wurde. Die vergangenen zwei Spiele kam er gar nicht zum Einsatz.
Konfrontiert mit seiner Aussage nach dem Magdeburg-Spiel, wonach er gerne Fabian Holland nochmals in dieser Saison auf dessen Stammposition im defensiven Mittelfeld sehen möchte, wich der Lilien-Coach aus. „Da haben sie jetzt doch für meine Verhältnisse eine Über-Über-Information bekommen“, sagte er grinsend. „Da wollen wir jetzt über weitere Themen nicht reden.“
Lakenmacher oder Bialek als Stoßstürmer?
Weniger klar ist die Frage, wer Angreifer Lidberg ersetzt (zu den verschiedenen Optionen siehe auch die Lilienblog-Analyse ->). „Es gibt zwei grundsätzliche Überlegungen dazu“, sagte Kohfeldt. „Wir müssen überlegen, ob wir mit sehr beweglichen Stürmern vorne spielen wollen oder einen Stoßstürmer dazu nehmen wollen.“
Als erste Option für einen Stoßstürmer nannte er Fynn Lakenmacher, der Lidberg bereits beim 4:0-Heimsieg über Kaiserslautern sehr gut vertreten hatte. Auch Bartosz Bialek, der nach seiner langen Verletzungspause wieder „einiges in den Beinen habe“, komme infrage.
Chance für Furukawa?
Wenn man vorne flexibler agieren wolle, könne man natürlich Fraser Hornby ganz nach vorne ziehen, nachdem er zuletzt meist als hängende Spitze agiert hatte. In Yosuke Furukawa habe man dann noch einen Spieler, der im Mann-gegen-Mann-Spiel helfen könne.
Furukawa ist nach dem Ausfall von Luca Marseiler der einzige Spieler, der ähnliche Stärken beim Eins-gegen-Eins hat. Bereits vor einer Woche hatte Kohfeldt erklärt, dass der 22 Jahre alte Japaner noch zu weiteren Einsätzen kommen werde. Gegen Bielefeld saß er jedoch 90 Minuten auf der Bank.
Mögliche Aufstellung:
Schuhen – Lopez, Pfeiffer, Maglica, Nürnberger – Papela, Akiyama, Richter, Corredor – Lakenmacher, Hornby
Es fehlen: Klefisch, Lidberg (beide gelb-gesperrt), Marseiler (Kreuzbandriss)
(aktualisierte Version, Wochentag korrigiert, mehr zu Furukawa)
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Bildquellen
- ebs-SVD-2025-26-blog-0030: Arthur Schönbein
