Rechnerisch ist ein Bundesliga-Aufstieg des SV Darmstadt 98 noch immer möglich – aber extrem unwahrscheinlich. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Lilien an diesem Spieltag in Karlsruhe gewinnen und sich Elversberg und Paderborn remis trennen. Aber auch danach müsste an den beiden letzten Spieltagen der Saison alles für die 98er laufen. „Wir wissen, dass es ein unwahrscheinliches Szenario ist, aber es ist ein Szenario, für das wir alles tun wollen, dass es noch möglich ist“, sagte Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag.
Schmunzelnd erzählte der Lilien-Coach weiter, er habe in diesem Zusammenhang Sportdirektor Paul Fernie, der Engländer ist, zwar extrem gut Deutsch spreche, aber eben doch kein Muttersprachler sei, in der vergangenen Woche eine neue deutsche Redewendung beigebracht: „Man hat schon Pferde kotzen sehen!“ (Hintergrund: Darum sind Pferde normalerweise physiologisch nicht in der Lage, sich zu übergeben – auch wenn es nicht völlig ausgeschlossen ist ->).
Kohfeldt verspricht: „Wir sind voll da“
„Wir rechnen nicht, wir haben nie gerechnet, sondern wir müssen von Spiel zu Spiel gucken“, sagte Kohfeldt. „Und deshalb geht es ums Gewinnen am Sonntag beim KSC, und dann geht es um Münster und dann geht es vielleicht hoffentlich noch um Paderborn. Aber das ändert nicht unsere Herangehensweise.“
In der Mannschaft stelle er derzeit auch keinerlei Spannungsabfall fest. „Die Eindrücke aus den ersten beiden Trainingseinheiten lassen mich sehr positiv auf das Spiel blicken“, sagte der Lilien-Trainer. „Es ist keinesfalls so, dass irgendeiner es austrudeln lässt, sondern wir sind voll da!“.
Euch gefällt der Lilienblog? Dann unterstützt unsere Arbeit hier (->) und fördert so die Medienvielfalt in Südhessen und rund um den SV Darmstadt 98.
Bildquellen
- dsc-SVD2025-26-blog-0004: Arthur Schönbein




