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Jetzt ist es offiziell: Der SV Darmstadt 98 hat den Vertrag mit Paul Fernie langfristig verlängert. Zugleich rückte der bisherige Sportdirektor in die Geschäftsführung auf und fungiert ab sofort als Geschäftsführer Sport, wie der Verein am Freitag mitteilte. Zur Dauer des Vertrags machte der Verein wie üblich keine Angaben. Bereits nach dem Spiel gegen Elversberg hatte sich Fernie zu einer langfristigen Zusammenarbeit mit dem Verein bekannt (->).

Präsident Markus Pfitzner erklärte, Fernie habe in den vergangenen beiden Jahren enorm viel bewegt: „Er hat unsere Sportstruktur weiter professionalisiert und uns als Klub mit seinen innovativen Ansätzen inhaltlich weiterentwickelt. Vor allem hat er es geschafft, dass wir nach einem schwierigen einjährigen Bundesliga-Intermezzo sportlich wieder eine sehr gute Rolle in der 2. Liga spielen.“ Die auch nach außen sichtbare Aufwertung seines Titels zum Geschäftsführer Sport sei Ausdruck des großen Vertrauens und der festen Überzeugung in Fernie.

Fernie erklärte, auschlaggebend für die Verlängerung sei insbesondere das starke Vertrauensverhältnis zum Präsidium und die Transparenz im Umgang und in Bezug auf die gegenseitigen Erwartungen gewesen. „Dieses Wissen, gepaart mit einer klaren Perspektive, haben mir die Entscheidung für eine langfristige Verlängerung leicht gemacht.“

Scout beim RB New York und in Nottingham

Fernie war im April 2024 vom SV Wehen Wiesbaden zu den Lilien gekommen und hatte dort die Nachfolge von Sportchef Carsten Wehlmann angetreten, der nach Kiel wechselte. Zuvor hatte der Engländer unter anderem als Scout bei RB New York sowie in Blackburn und Nottingham gearbeitet.

Der 39-Jährige wird nun Teil der ab sofort vierköpfigen Geschäftsführung des SV 98, bestehend aus Michael Weilguny (kaufmännischer Bereich), Martin Kowalewski (Marketing & Vertrieb) und Tom Eilers (Spielbetrieb & Organisationsentwicklung).

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Bildquellen

  • Paul Fernie: Arthur Schönbein

10 Kommentare

  • Markus sagt:

    Ich stehe hinter der Entscheidung vom Verein .
    Allerdings finde ich es befremdlich, wie auch von Nick in der letzten Heinerstube angesprochen, dass nicht einmal Vertragslaufzeiten von den sportlichen Verantwortlichen bekanntgegeben werden , insbesondere bei Kohfeldt.

    • Michael sagt:

      SVD ist an Intransparenz nicht zu überbieten. Gibt aber genug „Neuzeitfans“ die das ach so toll finden.
      Daher alles Gute.!!
      Die alten Zeiten bleiben mir unvergesslich!! +waren 1000xschöner.

  • Frank Hofmann sagt:

    Die nun gebildete Quadriga wird den Kaderbetrieb nochmals einen Schritt nach vorne bringen, zumal sie professionell tagtäglich den Profibereich verwalten kann. Eine super Entwicklung am Bölle! Man kann mit der SGE und MZ05 auf Augenhöhe Schritt halten.

  • Frank Hofmann sagt:

    Die Vertragsverlängerung mit F. Kohfeldt ist dann ja nur noch reiner Papierkram.

    • Arnd Tremel sagt:

      Bloss nicht.
      Kohfeldt ist der falsche Trainer für einen
      XXL – Umbruch oder totalen Neuaufbau bei
      vielleicht 8 – 12 Abgängen..
      Kohfeldt hat gezeigt, dass er mit jungen, entwicklungsfähigen Spielern wie Furukawa nicht arbeiten kann, statt dessen eher oder lieber auf seine Lieblinge setzt, wie Klefisch und Schmidt, die schwach oder entäuschend in dieser Saison aufgetreten sind.
      Dann gebe ich lieber keinen Lidberg oder andere Leistungstrãger ab, um einen Platz unter den ersten 5 oder 6 der 2.Liga zu festigen, vielleicht sogar in die Bundesliga aufzusteigen, als ohne einen Lidberg oder andere Leistungsträger in die 3. LIGA abzusteigen. Sch… auf das Geld.
      Ein Abstieg in Liga 3 wird viel teuerer als keinen Spieler freizugeben, um damit eine gute Rolle in der 2.Liga spielen zu können. mMn

      • Stephan Köhnlein sagt:

        Da sehe ich ein paar Dinge anders, lieber Arnd:
        – Kohfeldt hat vergangene Saison einen XXL-Umbruch mit den Lilien geschafft – es gibt genug Beispiele von Mannschaften, die nach dem Abstieg direkt durchgereicht wurden. Und Kiel als aktuelles Beispiel hat diese Saison einen Spieltag länger als die Lilien letztes Jahr gebraucht, um den Klassenerhalt nach dem Abstieg zu schaffen.
        – Wie kommst Du auf die Idee, dass es im Sommer einen XXL-Umbruch mit acht bis zwölf Abgängen gibt? Dass Lidberg, Hornby und Nürnberger bleiben, ist unwahrscheinlich, vielleicht gehen noch ein oder zwei andere Stammspieler. Aber XXL-Umbruch? Deckt sich nicht mit dem, was ich aus dem Verein höre.
        – Kohfeldt hat so gut wie keine Nachwuchsspieler herangeführt, aber ausgerechnet Furukawa als Beispiel anzuführen, dass er mit solchen Spielern nicht arbeiten kann, finde ich zumindest diskutabel. Erinnerst Du Dich, wie Furukawa in der Hinrunde bei seinem Startelfeinsatz gegen Fürth in der Luft hing? Und bei seinen jüngsten Einsätzen hat er zwar nach vorne Wirbel gemacht, aber deutliche Defizite im Defensivverhalten gezeigt. Das müssen dann die anderen ausbügeln. Ein reifer Marseiler hat da deutlich besser nach hinten gearbeitet.
        – Wenn man jetzt für Lidberg fünf Millionen Euro erlösen kann, wäre es grob fahrlässig, ihn zum Bleiben zu zwingen und dann nächstes Jahr ablösefrei ziehen zu lassen. Das System läuft idealerweise doch so: Du holst einen Spieler wie Lidberg für eine knappe Million und verkaufst ihn zwei Jahre später für mehr als das Fünffache. Dann holst Du einen Spieler für 2 Millionen und verkaufst ihn zwei Jahre später ebenfalls für das Fünffache oder vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Funktioniert nicht immer, war aber ein wichtiger Bestandteil der Erfolgsgeschichten von Freiburg, Mainz oder Augsburg, die ja gerne als Vorbilder für die Lilien bemüht werden.
        – Und hey: Bei aktuell Platz fünf schon vom Abstieg in der kommenden Saison zu sprechen, ist doch arg pessimistisch 😉

        • Arnd Tremel sagt:

          Lidberg wird den Lilien keine 5 Mio. bringen.
          Dafür war er leider zu schwach und weit hinter seiner Vorrundenform zurück.
          Er ist für mich mit die grösste Enttäuschung in der Rückrunde.
          Wer soll da noch 5 Mio hinlegen.
          13 Tore in der Vorrunde und sage und schreibe 3 Tore bisher in der Rückrunde. Das wird nicht die erwünschte Ablöse einbringen.

          • Arnd Tremel sagt:

            Und Furukawa erhielt von Kohfeldt keine richtige Chance
            nach Marseilers schweren Verletzung.
            Kohfeldt hielt dafür an einem völlig ausser Form spielenden
            Corredor fest und auch das Festhalten an Schmidt, auch mit eine grosse Enttäuschung, war völlig fatal.

          • Guido R sagt:

            5 Millionen sind der auf transfermarkt.de angegebene „Marktwert“ für Lidberg. Ob die jemand bietet (oder etwas in die Richtung), ist eine andere Frage.
            Und obwohl ich Furukawa und den frischen Wind, den er vorne bringt, sehr schätze: in der Arbeit nach hinten hat er eben (noch) Schwächen, die dann andere Spieler ausbügeln müssten und dadurch auch gebunden werden. Das macht ihn für die Startelf bislang schwierig, wenn man noch andere Optionen hat.

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