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Ohne Holland … hätte es für den SV Darmstadt 98 im Pokal gegen Jena schlecht ausgesehen. Erst erzielte Angreifer Milan Smit auf Vorlage von Lance Duijvestijn mit dem ersten Torschuss der Lilien die Führung. Kurz nach dem Ausgleich des Regionalligisten war es dann Duijvestijn, der auf Vorarbeit von Smit die erneute Führung erzielte. Am Ende sorgten die beiden niederländischen Co-Produktionen dafür, dass der SV Darmstadt 98 seine Pflichtaufgabe glanzlos, aber erfolgreich erledigte und in die 2. Runde des DFB-Pokals einzog.

„Wir sind schlecht gestartet“, räumte Smit ein. „Wir haben zu oft den Ball verloren und die zweiten Bälle nicht gewonnen. Nach dem ersten Tor wurden wir besser: Wir hatten mehr Ballbesitz, haben den Ball gehalten und mehr zweite Bälle gewonnen.“ Für die 23 Jahre alte Leihgabe vom englischen Zweitligisten Stoke City war es der erste Treffer im Lilien-Dress im zweiten Spiel.

„Natürlich willst du so schnell wie möglich ein Tor schießen. Das gibt dir Selbstvertrauen, weitere Tore zu erzielen“, sagte Smit weiter. „Das sieht man auch beim zweiten Tor von Lance. Man sieht, wie wir zusammenspielen, und ich denke, das funktioniert schon ziemlich gut.“ Smit räumte aber auch ein, dass die Lilien ihre guten Chancen im ersten Durchgang hätten besser nutzen müssen.

Zwei Niederländer allein reichen auf Dauer nicht

Duijvestijn zeigte erneut, wie wertvoll er für die Lilien bereits sein kann – selbst wenn er meist nicht ganz so weit nach vorne geht wie sein Vorgänger Fraser Hornby. Nach drei Pflichtspielen steht der 27-jährige Offensivspieler bereits bei drei Scorer-Punkten.

Und doch können diese Zahlen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lilien es im zweiten Durchgang nicht schafften, sich eine zwingende Torchance herauszuspielen. Gerade im Offensivspiel ist noch viel Luft nach oben. Da werden auch zwei gute  Niederländer auf Dauer nicht ausreichen.

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