Der SV Darmstadt 98 reist vom 25. September bis zum 1. Oktober in der Darmstädter Partnerstadt San Antonio in Texas und bestreitet am Dienstag (29.9.) ein Freundschaftsspiel gegen Kooperationspartner San Antonio FC. Die Reise ist lange geplant und wurde bereits einmal verlegt. Kann sie angesichts der aktuellen Tabellensituation der Mannschaft sinnvoll sein?
Kann die USA-Reise zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll sein?
- Ja, es kann der Mannschaft gut tun, etwas anderes zu sehen, fern der Heimat den Kopf freizubekommen und dort intensiv zu trainieren (47%, 151 Stimmen)
- Nein, die Mannschaft sollte sich intensiv in Deutschland auf die Liga vorbereiten, die Absprachen mit den USA sollten in den Hintergrund rücken (39%, 126 Stimmen)
- Bin hin- und hergerissen (11%, 35 Stimmen)
- Weiß nicht, keine Meinung (3%, 8 Stimmen)
Total Voters: 320
Die Umfrage läuft bis Mittwoch, 23. September, um 23:59:59 Uhr.
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Bildquellen
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Die Diskussion ob sinnvoll oder nicht ist müssig: Die Lilien fliegen hin,sind 1 Woche dort und dann 2 Wochen Vorbereitung auf das wichtige Spiel gg Cottbus. Ich hoffe dass diese Zeit genutzt wird und wir dann aufgrund der weiteren „Gewöhnungstage“ eine andere Mannschaft erleben. Wenn ja,dann ist mir es völlig egal ob sie in die USA oder nach Hintertupfing fliegen…
Guten Tag in die Runde: findet aktuell kein Training statt?
Grüße
Sportlich ein absolutes NoGo und rettet nur wieder über die Zeit. Von einer Sinnfreien Aktion in die nächste. Auch ich vermisse die Zeiten in denen hier alles noch SVD war.
Die Frage ist – neben der Sinnhaftigkeit der Reise – wird in der LSP überhaupt trainiert? Nach Gerüchten in der Lilienfanszene ist in dieser Woche das Training ausgesetzt. Stimmt das?
Ein möglicher Vorteil der Reise – die ja nur eine Woche dauert – ist, dass sie ohne Familie erfolgt (jedenfalls nach meinem Verständnis). Ähnlich zu eine Trainingslager ist man also „immer zusammen“ und hat bessere Möglichkeiten, als Team zusammenzuwachsen, als wenn Spieler X und Y sich schnell nach Trainingsende nach Hause zu Frau und Kind begeben (was im Zweifelsfall jeder versteht, aber die Teambildung mit den jungen Vätern im Team nicht unbedingt fördert).
Wo die Zeit verbracht wird, ist fast egal. Wichtig ist, dass die Zeit genutzt wird Abläufe zu trainieren und sich besser kennen zu lernen. Ob das klüger in Darmstadt, im Algäu oder in San Antonio ist, liegt bei FloKo. Wenn der die Reise für nicht nützlich gehalten hätte, hätte er sicher sein Veto eingelegt.
… dann aber über Sparmaßnahmen reden?! Und für den Ligaverbleib völlig nutzlos.
Der geneigte Leser könnte aus diversen Medien folgendes zur USA Reise erfahren:
Die USA-Reise des SV Darmstadt 98 nach San Antonio wird durch eine Kombination aus Sponsorengeldern, offiziellen Fördermitteln und der Unterstützung von Partnern finanziert. Nach Angaben des Vereins ist es das erklärte Ziel, mit der USA-Reise „mindestens eine schwarze Null zu erwirtschaften“.
Mit Sieben Millionen Transferüberschuss sollte man auch ohne USA Reise eine schwarze Null hinbekommen.
Bei einigen hier habe ich echt den Eindruck, sie glauben wirklich alles was man ihnen den lieben langen Tag so auftischt.
Bei einigen glaube ich, sie lesen nicht so richtig: Mit der Reise an und für sich soll „mindestens eine schwarze Null erwirtschaftet“ werden. Das heißt, sie trägt sich mindestens selbst.
Prinzipiell finde ich sie angesichts der aktuellen Situation fehl am Platz:
a) … weil wir nun wirklich kein attraktiver Fußball-Brocken sind, mit dem man den Amis diesen Sport schmackhaft machen kann
b) … sie so oder so ein Störfaktor im Fußball-Alltag ist, alleine wegen der Hin- und Rückreise und den jeweiligen Zeitumstellungen
c) … sie letztlich nichts anderes ist als ein weiteres Gimmick im großen Füllhorn „Städteverschwisterung“
d) … ich bezweifele, dass für die Lilien langfristig ein wirtschaftlicher Vorteil daraus erwächst
e) … sie ein weiterer Beweis dafür ist, dass die selbstverschriebene etwas „ruppigere“ Hart-aber-Herzlich-Vereinsidentität hintanstehen muss, wenn samtweiches Marketing gefragt ist.
Aber vermutlich wurde da sehr vieles sehr langfristig geplant und verbindlich gebucht, sodass durch ein Verzicht sowohl in Sachen Renommé als auch Finanzen tatsächlich ein Schaden entstünde. Da ist also nix zu canceln und höchstwarscheinlich war man auch davon ausgegangen, als Dickfisch der 2. Liga in Texas anzutanzen. Is aber nischt.
Hold on to your Hats, Lone Star State! Here comes Germany’s Second League Red Lantern!
Völkerverständigung ist wichtig, keine Frage, gerade in der heutigen Zeit. Aktuell haben die Lilien aber andere Herausforderungen zu bewältigen, die sportlicher Natur sind. Ob die Reise im Hinblick auf Sponsoren usw tatsächlich etwas bringt, wird sich zeigen (oder auch nicht)
Bei mir überwiegt auch bzgl dieser „Auslandsvermarktung“ die Skepsis. Wer interessiert sich in den USA für die Lilien?
Fokus auf sportliche Themen wäre in Darmstadt leichter gewesen.
Die USA-Reise ist keine SV Darmstadt 98 Reise, an der auch andere teilnehmen, sondern der Besuch einer Partnerstadt, an dem u.a. auch der SV Darmstadt 98 teilnimmt. Zumindest habe ich das so verstanden.