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Wieso Kohfeldt Richter den Rücken stärkt

Marco Richter, SV Darmstadt 98 - FC St. Pauli

Marco Richter, SV Darmstadt 98 - FC St. Pauli

Kunz_Mahnke

Der Auftritt von Marco Richter war erneut nicht überzeugend. Das spiegelte sich auch in den Spieldaten wider: 74 Prozent seiner Pässe kamen an, aber nur 14 Prozent seiner Flanken und gerade die Hälfte seiner Zweikämpfe konnte er gewinnen. Der nach der Auflösung seines Vertrags aus Mainz zurückgeholte Mittelfeldspieler wirkte übermotiviert, verzettelte sich häufig und blieb deswegen quasi ohne Wirkung. 

„Er wollte so unbedingt“, sagte Trainer Florian Kohfeldt. „Sieht man das in jeder Aktion auf dem Platz? Nein!“ Was der Lilien-Coach seinem Spieler jedoch hoch anrechnet, ist genau dieses Wollen. „Es gibt eine Menge Spieler, die extrem dafür kämpfen, dass hier wieder etwas entsteht. Und Marco gehört dazu.“

Man sehe das seinem Fleiß, an seiner Bereitschaft, auch über eine Grenze hinaus zu gehen. Gegen St. Pauli hatte er bereits in der ersten Halbzeit Probleme „hinten im Gesäß“, wie Kohfeldt sagte. „Ich hoffe, dass es nicht schlimmer ist.“ Der Einsatz des 28-Jährigen über eine gute Stunde sei das Maximum gewesen, was man habe gehen können.

Sorgenkind Smit

Etwas Ratlosigkeit klang bei der Beurteilung von Milan Smit beim Trainer durch. Die Leihgabe aus England spielte erneut schwach im Sturm des SV Darmstadt 98 und vergab in der 6. Minute eine Großchance. Wenn der 23 Jahre alte Niederländer allein vor dem gegnerischen Tor nicht langsamer geworden, sondern erstmal weiter auf den Kasten gegangen wäre, hätte das wahrscheinlich schon für einen Treffer gereicht. Wieso er es nicht getan habe? „Das sind Fragen, die sind kaum seriös zu beantworten.“

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Mehr zu Marco Richter lest ihr hier (->) in unserem Lilien-Album.

Bildquellen

  • SVD-fcsp-2026-27-blog-0023: Arthur Schönbein
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