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Mit einer engagierten und vor allem hocheffizienten Leistung hat der SV Darmstadt 98 Bundesligist SV Elversberg aus dem Pokal geworfen. Beim 2:0-Auswärtssieg brachte Lars Kehl (6.) die Lilien früh in Führung, Milan Smit (56.) legte im zweiten Durchgang nach. Damit stehen die Lilien wie schon in den beiden Jahren zuvor im Achtelfinale des DFB-Pokals.

Florian Kohfeldt stellte sein Team im Vergleich zum 0:0 gegen St. Pauli auf fünf Positionen: Marco Richter fehlte wegen muskulärer Probleme, Fynn Lakenmacher musste für Hojae Lee weichen, Hiroki Akiyama, William Mikelbrencis und Noah Weißhaupt, die zuletzt alle mit Blessuren und Krankheit zu kämpfen hatten, saßen zunächst auf der Bank. Dafür spielten Florian Kleinhansl, Christopher Lannert, Nicolas Verkooijen, Lance Duijvestijn und Hojae Lee rückten ins Team.

Die Partie begann mit einem Schock für die Lilien. Verkooijen blieb im Rasen hängen, musste gestützt auf zwei Staff-Mitglieder den Platz verlassen. Für ihn kam Kehl – und der erzielte wenige Augenblicke später mit einem in den Torwinkel gezirkelten Freistoß aus gut 25 Metern die Lilien-Führung. Fortan spielte nur noch Elversberg, arbeitete sich mehrere Chancen heraus, die jedoch vor allem Marcel Schuhen vereitelte, so dass die Lilien den Vorsprung in die Pause retteten.

Im zweiten Durchgang bot sich zunächst das gleiche Bild: Elversberg drückte, auf den Ausgleich. Doch die Lilien kamen nach ihrem ersten Eckball und mit dem zweiten Torschuss durch Smit zum zweiten Treffer. Elversberg drängte weiter, in der 61. Minute traf Noel Futkeu nur die Querlatte. Ansonsten war es erneut ein starker Schuhen und eine aufopferungsvoll kämpfende Lilien-Mannschaft, die sich jedem Ball entgegenwarf und für die Pokal-Überraschung sorgte.

Die Daten zum Spiel: 

27.10.2026 – 2. Runde DFB-Pokal: SV Elversberg – SV Darmstadt 98 0:2 (0:1)

Elversberg: Kristof – Sirch (65. Schnellbacher), Pinckert, Le Joncour (83. Onyeka), Günther – Condé, Poreba (64. Keidel), Petkov, Schmahl, Campbell (77. Mokwa) – Futkeu (64. Krattenmacher)
Reserve: Boss (Tor), Mickelson, Rohr, Adam,
Trainer: Wagmer

Lilien: Schuhen – Pfeiffer, Lührs, Petretta – Lannert (72. Mikelbrencis), Klefisch, Kleinhansl – Verkooijen (4. Kehl), Duijvestijn – Lee (87. Lakenmacher), Smit (72. Weißhaupt)
Reserve: Brunst (Tor), Bader, Vukotic, Akiyama, El Kadiri
Trainer: Kohfeldt

Tore: 0:1 Kehl (6.), 0:2 Smit (56.)
Gelbe Karten: Günther – Smit, Petretta
Zuschauer: ca. 8.800 (Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde)
Schiedsrichter: Schlager (Bietigheim)

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Bildquellen

  • SVESVD: Arthur Schönbein

12 Kommentare

  • Jürgen W. sagt:

    Guten Abend freuen wir uns einfach, vor allem das 2 Standarts zu einem unverhofften Sieg führten. Glücklich wieder im Achtelfinale. Jetzt bitte mal wieder ein Heimspiel im Pokal, das wäre doch was. Nicht zu vergessen, auch finanziell lohnt sich das Weiterkommen.
    Also ein total toller Abend.

  • Willy Weber sagt:

    Geile Choreo! Passt perfekt zum Spiel heute

  • RäuberHotzenplotz sagt:

    Wird es eine extra Heinerstube Folge dazu geben?

  • Marcus sagt:

    11 Götter in kurzen Hosen gegen einen top Bundesligisten, jetzt bleiben wir mal alle schön auf dem Boden der Tatsachen.
    Wir hatten außer den beiden Standards nichts aber auch gar nichts zum Spiel beigetragen.
    Es ist natürlich ein riesen Ergebnis auswärts ein zu Null zu erkämpfen, aber ob es in jedem Spiel so klappt bezweifle ich.
    Magdeburg wird sicherlich hingeschaut haben und seine Hausaufgaben für Samstag machen. Da zählt es, da geht’s ums große ganze. Wir sind immer noch letzter in der zweiten Liga. Heute freuen und ab morgen volle Konzentration auf das Heimspiel.
    Hoffentlich hat sich Verkooijen nicht allzu schwer verletzt. Gute Besserung.

  • Ottmar sagt:

    Jetzt nicht gleich übertreiben,von wegen Götter in kurzen Hosen und so.
    Die Lilien haben gekâmoft,3 km mehr als die Elvi’s. Sie haben sich mit allem was sie haben dazwischen geworfen. Das hat meine Anerkennung. Und ein Schuhen der wieder mal überragend gehalten hat.Und natürlich viiiieln Glück: Pfosten,Latte, drüber,oder immer ein Bein dazwischen..dass irgendwann eine Mannschaft dann auch resigniert… vorne ging wie gehabt nix,Sturm nicht vorhanden Smit bis aufs Tor wie immer unsichtbar. Aber- wir spielten gg einen Erstligisten.. Hoffen wir auf positive Auswirkungen für den Uberlebenskampf in Liga 2.
    JETZT ERST MAL geniessen

  • Frank Hofmann sagt:

    ICH DREH DURCH! MEGAAAA!

    SSSVDEEE!

    Elversberg hat uns komplett unterschätzt.

    Zu 0 auswärts bei einem top Bundesligisten und 2 Buden aus dem Nichts gemacht.

    Kehls Traumfreistoß und Smits Treffer genial.

    Kohfledt kann Pokal.

    Schuhen überragend!!!! Sahnetag.

  • Katze vom Bosporus sagt:

    Eigentlich kein wirkliches Spiel nach vorne, aber dafür mal gekämpft und viel Glück gehabt. War eine Mannschaftsleistung. Das tut der geschundenen lilienseele sehr gut. Für mich heißt das heutige Ergebnis, man kann zumindest versuchen den Laden dicht zu halten. Ich bin sowas von glücklich. Danke!

  • Alexander Thamm sagt:

    11 Götter in kurzen Hosen

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