Drei Jahre spielte Peter Niemeyer für den SV Darmstadt 98. Jetzt hat er sich verabschiedet – und eingeräumt, dass er gerne geblieben wäre.

Auf Facebook hat Peter Niemeyer sich von den Lilien-Fans verabschiedet. Nach dem Bundesliga-Aufstieg 2015 war er von Hertha BSC nach Darmstadt gekommen, hatte mit 31 Liga-Einsätzen großen Anteil am Klassenerhalt. Doch danach warfen ihn Verletzungen immer wieder zurück. In der Abstiegssaison 2016/17 kam er noch auf 15 Einsätze, vergangene Spielzeit waren es nur 4. Eine Lösung als Stand-by-Profi ließ sich nicht verwirklichen, wie Schuster am Freitag erklärte.

Schuster im Wortlaut:

„Peter Niemeyer ist ein sehr verdienter Spieler in unserem Verein, der über drei Jahre hinweg – ich nehme mal die Verletzungspausen ein bisschen raus – alles für den Verein gegeben hat. Wir sind ihm vom Trainerteam sehr zu Dank verpflichtet für seine Leistungen auf dem Platz, aber auch wie der die Mannschaft neben dem Platz geführt hat. Das mit der Stand-by-Geschichte ist ein zweischneidiges Schwert. Das hat sich nicht verwirklichen lassen. […] Alles andere, wie man ihn in den Verein hätte einbinden können, ist ein Vereinsthema. Da waren von der sportlichen Seite relativ wenig Einflussmöglichkeiten da.

Bei einem Stand-by-Profi ist für mich das Problem, dass er vielleicht nur im äußersten Notfall eine Rolle auf dem Spielfeld spielen muss und spielen kann. Dazu sind eine gewisse Vorbereitung, eine gewisse Fitness Grundvoraussetzung. Und da spielt auch die Gesundheit eine große Rolle. Man hat in der vergangenen Saison und auch schon in den Monaten davor gesehen, dass Peter arg mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Sein Schwerpunkt lag nicht nur auf dem Fußball, sondern auch auf Dingen die er neben dem Fußball neu setzen wollte. Das ergibt für mich auch Sinn in seiner Situation. Wenn er in verschiedene Bereiche, wo er später mal sein Tätigkeitsfeld sehen könnte, ob als Sportdirektor, im Marketing oder als Repräsentant, hätte er sehr viel zu lernen. Auch das ließ sich mit den Aufgaben und Pflichten des Stand-by-Profis nicht so vereinbaren.“ 

 

 

 

Bildquellen

  • Niemeyer: Arthur Schönbein

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